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Weltmeister geschlagen und Titel verteitigt – Toughest Firefighter Austria

Siegendorf (Bgld): Nach dem überaus erfolgreichen 2.Platz bei der Europameisterschaft des TFA – Härtesten Feuerwehrmann – Bewerb in Hannover/Deutschland im Juni diesen Jahres hieß es für den Oberlöschmeister Herbert Krenn von der FF Heiligenkreuz am Waasen am 20. August 2205 den Titel des härtesten Feuerwehrmann Österreichs in Siegendorf/Bgld. zu verteidigen.

Durch den Start des amtierenden Weltmeisters Linus Prame aus Schweden sowie den Europameisters Joachim Posanz aus Deutschland und weitere 112 Teilnehmer aus 7 Nationen (Irland, Ungarn, Schweden, Deutschland, Frankreich, England und Österreich) wurde das vorhaben des Steirers den Titel zu verteidigen nicht gerade erleichtert. Durch die Unterstützung seines gut organisiertem Betreuerteam sowie die lautstarken Anfeuerungsrufe seines 40-kopfigen Fanclubs konnte sich Herbert Krenn jedoch über die 4 Stationen doch noch mit einer Siegerzeit von 5 Minuten 31 Sekunden 5 Sekunden vor den Weltmeister durchsetzen.

„Nach zwei Stationen war ich ziemlich fertig und man fragt sich, warum man sich das antut. Aber mein Fanclub hat mich wieder hochgepeitscht und zum Sieg verholfen“, so Herbert Krenn. Der nächste Meilenstein für den unermüdlichen Steirer Herbert Krenn ist die Weltmeisterschaft im Februar 2006 in Hongkong wo er Österreich vertreten wird.

In der Österreichwertung: 1. Krenn Herbert (FF Heiligenkreuz a. W. Stmk), 2. Hynek Rene (LFS Tirol), 3. Schögler Alois (FF Gr.Felgitsch, Stmk).

Station 1: Zwei an eine Pumpe angeschlossene B-Schläuche sind bis zu einer Markierung in 80m Entfernung auszuziehen, wobei die Schläuche zusammen oder nacheinander ausgezogen werden können. Anschließend sind zwei Schläuche einfach aufzurollen und zu einem markierten Punkt zu tragen, entweder zusammen oder nacheinander. Die beiden aufgerollten Schläuche müssen noch erkennen lassen, dass diese aufgerollt sind, wobei diese Entscheidung dem zuständigen Wettkampfrichter unterliegt. Die Zeitnehmung stoppt beim Ablegen der beiden aufgerollten Schläuche.

Station 2: In der Hammerbox sind jeweils 50 Anschläge oben und unten zu leisten. Beim Röhrenlauf ist ein Gewicht mit 15kg zu tragen, wobei es untersagt ist das Gewicht durch die Röhre zu werfen. Die 80kg Sandpuppe ist über eine Strecke von 100m zu tragen. Abschließend muss eine 3 m hohe Eskaladierwand überwunden werden, wobei die Zeitnehmung an dieser Station bei Kontakt der Sprungmatte hinter der Wand gestoppt wird.

Station 3: Eine zweiteilige Steckleiter muss zu einem Objekt getragen und an diesem aufgestellt werden. Danach sind zwei Gewichte mit je 15kg über eine Treppe in das 2. Obergeschoss eines Objekts zu tragen. Vom 2. Obergeschoss sind zwei zusammen gebundene B-Schläuche mit einem Seil vom Boden nach oben zu ziehen und abzulegen. Danach sind die beiden 15kg Gewichte über eine Treppe wieder nach unten zu tragen. Dann muss ein Mundstück auf einem Wasserwerfer aufgeschraubt und abschließend eine markierte Ziellinie durchlaufen werden. Die Zeitnehmung stoppt beim Durchlaufen des Zieles.

Station 4: Zwei 20kg Kanister sind über eine kurze Distanz zu einem Abstellplatz zu tragen. Dabei müssen die Kanister zuerst über ein 1,2m hohes und 1,5m langes Plateau geschoben und danach über ein schmales Stufenpodest getragen werden. Nach dem Abstellen der Kanister sind 10 Stockwerke hoch zulaufen.

TFA Austria

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