Ktn: Verletzte Frau rief sechs Stunden um Hilfe
Hemmaberg (Ktn): Mit schweren Verletzungen hat eine Pilzsucherin am Samstag, 23. August 2008 sechs Stunden lang verzweifelt um Hilfe gerufen, wurde jedoch nicht gehört.
Erst eine Suchmannschaft, die vom Gatten alarmiert worden war, fand die im Wald liegende Frau.
Die Schwerverletzte hatte kein Handy bei sich
Die 47 Jahre alte Maschinistin aus Poggersdorf war in der Früh aufgebrochen, um Pilze sammeln zu gehen. Gegen 9.30 Uhr rutsche die Frau in steilem Gelände am Hemmaberg so unglücklich aus, dass sie sich einen mehrfachen Bruch des Sprunggelenkes und des Fersenbeines zuzog.
An ein Weitergehen war wegen der starken Schmerzen nicht mehr zu denken, tragischerweise hatte die Schwammerlsucherin auch kein Handy bei sich. In der Hoffnung, dass ein Wanderer sie hören würde, blieb sie an der Unfallstelle sitzen und rief immer wieder um Hilfe. Die Rufe verhallten jedoch ungehört im Wald.
Nach Stunden fand Suchtrupp die Veermisste
Als die Frau nicht nach Hause kam, schlug der Ehemann der Vermissten gegen 14.30 Uhr Alarm und eine Suchaktion, an der 20 Feuerwehrmänner der Wehren Poggersdorf, St. Michael/Gurk und Pischeldorf und mehrere Polizisten aus Pischeldorf teilnahmen, wurde gestartet. Gegen 15.40 Uhr wurde die Schwammerlklauberin dann gefunden. Die schwer verletzte Frau wurde geborgen und ins UKH nach Klagenfurt gebracht.
