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Wien: Feuerwehr entdeckte bei Zimmerbrand ein Mordopfer

Wien: Eine 61-jährige Frau ist in der Nacht auf den 23. August 2008 in ihrer Wohnung in der Pilgerimgasse in Wien-Fünfhaus ermordet worden. Danach legte der Täter in der Wohnung drei Brände.

Offenbar wollte der Mörder seine Tat dadurch vertuschen, dass er Feuer legte. Nachbarn aus einem gegenüberliegenden Haus alarmierten gegen 3.30 Uhr die Feuerwehr, als sie Flammen in der Wohnung wahrnahmen.
Als die Feuerwehr den Brand löschte, fand sie im Vorraum die Leiche der 61-jährigen Frau. Sie hatte schwere Kopfverletzungen. Bei der ersten Obduktion wurde festgestellt, dass mit einem spitzen und einem stumpfen Gegenstand 13 Mal auf den Kopf eingeschlagen worden war.
„Der Täter dürfte versucht haben, die Leiche anzuzünden“, sagte Manfred Briegl von der Kriminaldirektion 1. Die Frau dürfte da schon tot gewesen sein. Bei der Obduktion wurde keine Rauchgasvergiftung festgestellt. Danach flüchtete der Täter aus der Wohnung und ließ die Tür einfach zufallen. Die Tür sei beim Eintreffen der Feuerwehr nicht verschlossen gewesen, so die Polizei.

ORF Wien

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