Fireworld – TV Tipps: „Feuerwehrfernsehen“ im April 2014
Nachfolgend haben wir wieder einige Termine zu Sendungen im Fernsehen für April 2014 zusammengefasst, die für Blaulichtbegeisterte interessant sein könnten.
Fukushima – Chronik eines Desasters
Bis heute sind zahlreiche Einzelheiten der Katastrophe von Fukushima ungeklärt. Anhand wissenschaftlicher Simulationen und Aussagen von Angestellten des Kernkraftwerks will die Dokumentation neue Erkenntnisse über Details der Unfallserie, die sich in der Atomanlage Fukushima Daiichi im Anschluss an den Tsunami vom 11. März 2011 ereignete, öffentlich machen. Am 11. März 2011 kam es infolge eines Tsunamis in der Atomanlage nahe der japanischen Stadt Fukushima zu einer folgenschweren Unfallserie, die in einem nuklearen Super-GAU gipfelte. Das größte Rätsel ist bis heute, wie es zu einem Totalausfall der Stromversorgung und infolgedessen zu einer mangelhaften Kühlung der Reaktorkerne und Brennstäbe kommen konnte – mit der bekannten fatalen Kettenreaktion von der Kernschmelze bis zum Freisetzen erheblicher Mengen an Radioaktivität. Die Dokumentation liefert anhand zahlreicher Simulationen wesentliche Erkenntnisse über diese Vorgänge. Ebenfalls ungeklärt war bisher, inwieweit sich die Arbeiter der Schäden an der Anlage bewusst waren, da sie mit einer völlig unbekannten Situation konfrontiert waren. Interviews mit den zum Zeitpunkt der Havarie diensthabenden Mitarbeitern ermöglichen es, die Ereignisse im Kontrollraum des Kernkraftwerks genau zu rekonstruieren. Anhand von 3D-Computergrafiken, nachgestellten Szenen und Exklusivinterviews versucht die Dokumentation nachzuweisen, dass die tatsächlichen Verhältnisse im Reaktorblock 1 viel gefährlicher waren, als es die Arbeiter in der Kontrollzentrale ahnen konnten. Zudem wirft die Dokumentation ein Schlaglicht auf bisher selbst von Experten nicht erkannte Schwachstellen von Atomkraftwerken. Diese Erkenntnisse könnten zu einer Neubewertung der nuklearen Sicherheitspolitik führen.
Sendetermin:
arte, 4. April 2014, 10.15 Uhr
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Einfach helfen – Freiwillige in Niederösterreich
Die einen löschen Brände und versorgen Unfallopfer, machen Krankenbesuche oder waschen Sportdressen. Andere betreuen Heimatmuseen und leiten Chöre, kontrollieren die Wanderwege im Gelände oder retten Menschen im Gebirge: Es sind hunderttausende Freiwillige, die in ihrer Freizeit unentgeltlich – und manchmal auch unbedankt – für andere, für die Gesellschaft da sind. In Niederösterreich beispielsweise ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung in ganz unterschiedlichen Bereichen ehrenamtlich tätig. Ein „Österreich-Bild am Sonntag“ aus dem Landesstudio Niederösterreich zeigt Beispiele – bei der Feuerwehr, bei der Rettung, in der Alten- und Krankenbetreuung und bei der Berg- und Naturwacht.
Sendetermin:
Österreich-Bild aus dem Landesstudio Niederösterreich
ORF II, 6. April 2014, 18.25 Uhr
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Die Feuerwache – Lebensretter zwischen Wahn und Sinn
„Was uns genau in einer Schicht erwartet, wissen wir nie – wir wissen nur, dass uns was erwartet!“ Frank Mecklenburg ist Feuerwehrmann in Hamburg-Barmbek, der Wache mit den meisten Einsätzen in Deutschland. Im Schnitt rücken er und seine Kollegen alle 20 Minuten aus. Mit dem Löschzug oder mit dem Krankenwagen. „Spannend ist beides, weil wir dadurch immer die ganze Palette des Lebens mitbekommen“, sagt Kollege Andreas Röder. Feuerwehrmann war und ist der Traumberuf der beiden, auch wenn der Job ihnen alles abverlangt.
Sendetermin:
ZDFinfo, 13. April 2014, 06.15 Uhr
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7 Tage … bei der Feuerwehr
Gerade hat der Feuerwehrmann Steven für die Polizei eine Wohnungstür geöffnet, dahinter liegt ein alter Mann in seinem Bett – tot. Für Steven und seine Kollegen der Wache 15 in Hamburg-Stellingen ist das Alltag. Sieben Tage begleiten die NDR Autoren Hendrik Buth und Nikolas Müller die Berufsfeuerwehr bei ihren Einsätzen im 24-Stunden-Schichtbetrieb im Rettungswagen und auf dem Löschzug. Sie lernen den Alltag auf der Wache kennen, erfahren, dass selbst Berufsretter mal Angst haben und dass schon eine angebrannte Pizza tödlich sein kann.
Sendetermin:
NDR, 27. April 2014, 15.30 Uhr
