Technisch

Deutschland: Aufgefahrenes Auto von Sattelschlepper 150 m mitgeschliffen

Bruchsal (Deutschland): In der Nacht auf Mittwoch, 2. April 2014, wurde die Bruchsaler Feuerwehr und die Feuerwehr Forst um 02.19 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 5 kurz nach dem Rasthof Bruchsal in Richtung Frankfurt gerufen.

Nach der ersten Alarmmeldung war ein Pkw mit eingeklemmtem Fahrer unter einem Lkw und der Pkw solle brennen. Ein Brand des Autos bewahrheitete sich nicht.

Ein 21-jähriger Fahrer aus dem Lahn-Dill Kreis kollidierte mit einem Sattelzug, der zum Zeitpunkt des Unfalls auf der rechten Fahrbahn fuhr. Der Lkw-Fahrer bemerkte einen leichten Ruck beim Einschlag des Autos in den Hänger des Lkw und steuerte sofort den Standstreifen an. Das aufgefahrene Fahrzeug war so in den Anhänger verkeilt, dass dieser den Pkw während der Bremsung etwa 150 Meter hinter sich her zog. Die Fahrertür war durch die Verformung des Fahrzeuges nicht mehr zu öffnen und musste mit hydraulischem Rettungsgerät von der Feuerwehr geöffnet werden. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der schonenden Rettung des Fahrers, der im Rettungswagen erstversorgt und dann in die Uniklinik Heidelberg gebracht wurde.

Das Autowrack musste mit der Seilwinde des Rüstwagens unter dem Anhänger hervor gezogen werden. Die Feuerwehr Forst stellte bis zur Bergung des Autos den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. Während des Einsatzes mussten die zwei rechten Fahrspuren gesperrt werden da weitläufig Trümmerteile verstreut waren. Der Rüstwagen der Feuerwehr Bruchsal leuchtete die Einsatzstelle bis zur Bergung des Lkw-Anhängers aus.

Der Rettungsdienst war unter der Leitung des Organisatorischen Leiters Jürgen Weber mit zwei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und der Notfallhilfe Forst an der Einsatzstelle. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit dem Rüstzug bis 04.40 Uhr im Einsatz.

Freiw. Feuerwehr Bruchsal

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