Nö: Ausgeblasene Kerze verraucht ganzes Wohnhaus
Gloggnitz (Nö): Einen glimpflichen Ausgang nahm am Morgen des 10. Mai 2013 ein Feuerwehreinsatz in Gloggnitz im Bezirk Neunkirchen. Kurz vor 7:00 Uhr wurden die Feuerwehren Gloggnitz Stadt und die Betriebsfeuerwehr Huyck Wangner Austria zu einem Wohnhausbrand in Gloggnitz alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren die beiden Bewohner bereits aus dem stark verrauchten Wohnhaus in das Freie geflüchtet. Eine am Abend ausgeblasene Kerze hatte bis zum Eintreffen der Feuerwehr geraucht. Dabei wurden über Stunden giftige Rauchgase freigesetzt. Die schlafenden Personen wurden nur durch starke Hustenreize „geweckt“. Selbständig konnten sie das Haus verlassen. Die anwesende Rettung brachte beide vorsorglich in das Krankenhaus Neunkirchen, wo eine leichte Rauchgasintoxikation (Rauchgasvergiftung) festgestellt wurde. Das Einfamilienwohnhaus wurde mittels Druckbelüfter rauchfrei gemacht.
Rauchmelder empfohlen: An dieser Stelle sei auf die Sinnhaftigkeit von Rauchmeldern hingewiesen. Schon geringe Mengen an eingeatmeten Rauchgasen können tödlich sein. Vorallem Nachts wenn man schläft und die Sinneswahrnehmung reduziert ist. Ein Rauchmelder detektiert rechtzeitig und warnt mit einem schrillen 85db lauten Alarmton. Qualitäts-Rauchmelder retten Leben und werden von der Feuerwehr empfohlen.
