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TFA 2012 -> Herbert Krenn wieder härtester Feuerwehrmann Österreichs

Österreich: Zum 10. Mal fanden die Österreichischen Meisterschaften der härtesten Feuerwehrmänner im burgenländischen Siegendorf statt. Rund 70 Wettkämpfer aus 7 Nationen kämpften am vergangenen Wochenende – 19./20. Mai 2012 – um den begehrten Titel des „Toughest Firefighter Alive“- kurz TFA.

Nicht nur die österreichischen Feuerwehrmänner, sondern auch die sehr vielen, sehr starken ausländischen Berufsfeuerwehrmänner mussten bei den vier ansträngenden Stationen wieder an ihre körperlichen und physischen Grenzen gehen, um bei diesem Bewerb zu bestehen.

Bei diesen Titelkampf startet man alle 10 Minuten bei einer Station und muss folgende Aufgaben meistern:
1. Station: Zwei Mal 80 Meter Schläuche ausgezogen und wieder zwei Stück 20 Meter lange Schläuche zusammen gerollt werden.
2. Station: Bei der Hammerbox mit den 6 kg Schlägel 100 Anschläge machen, mit 25 kg Kanister durch einen Tunnel, eine 80kg Sandpuppe 100 Meter tragen und eine 3Meter hohe Wand überklettern.
3. Station: Zwei Steckleiter an einen 2 stöckigen Turm anlehnen, zwei 25 kg Kanister hochtragen, zwei B-Druckschläuche aufziehen, mit den Kanistern wieder runter laufen.
4. Station: mit zwei 25 kg Kanister über Stufen Podest danach diese über einen 1,2 Meter hohen Tisch ziehen abstellen und danach die Stiegen beim 10 stöckiges Haus hochlaufen. Diese Stationen werden mit Helm, Schutzjacke und Atemschutzgerät am Rücken absolviert.

Und auch dieses Mal gab es keine Überraschung um den Staatsmeistertitel, der favorisierte Hauptlöschmeister der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen (Steiermark), Herbert Krenn, konnte mit einer Zeit von 5:25 Minuten, nun mehr zum 9. Mal den Titel in die Steiermark holen. „Oh ja, ich bin sehr froh, dass es mir wieder gelungen ist, denn es waren wieder sehr starke Wettkämpfer am Start und ich konnte mich auch gar nicht richtig einschätzen, da die die Trainingszeiten im Vorfeld gar nicht so gut waren. Doch beim Wettkampf habe ich doch zulegen können und auf den ersten drei Stationen überlegene Bestzeiten erkämpfen können und so auf der 4. Station schon taktieren können. Zum Schluss hatte ich noch immer 10 sec Vorsprung auf den Zweitplatzierten Polen Marcin Zdzieb und über 40 sec auf den Dritten, den Steirer Manuel Gößler aus St. Michael.

Für den frischgebackenen Staatsmeister heißt es wieder voll weiter trainieren, denn bereits in knapp drei Wochen stehen in Deutschland die Europameisterschaften am Programm.

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