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Bayern: 14. Münchner Feuerwehr-Symposium des Stadtfeuerwehrverbandes

München (Bayern): Bereits zum 14. Mal fand am Samstag, den 19. November 2011, im Hause der Versicherungskammer Bayern in München – Giesing, das Symposium des Stadtfeuerwehrverband München statt.

Der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbandes, Herr Oberbranddirektor Dipl. Ing. Wolfgang Schäuble, konnte auch heuer wieder zahlreiche Feuerwehrfrauen und -männer aus allen Teilen Bayerns, aus Bozen, Budapest und Zürich recht herzlich begrüßen. Unter den Gästen reihten sich auch wieder zahlreiche hochrangige Vertreter aus Politik und Gesellschaft. Allen voran Herr Kreisverwaltungsreferent Dr. Wilfried Blume-Beyerle, Stadtrat Robert Brannekämper, und vom Landesfeuerwehrverband Bayern Vorsitzender Alfons Weinzierl und sein Stellvertreter Gerhard Bullinger.

Seinen Dank sprach Herr Schäuble vor allem dem Vorstand der Versicherungskammer Bayern, Herrn Dr. Robert Heene aus, der als Hausherr die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. Herr Dr.Heene wies in seiner Begrüßung auf die lange Verbindung zwischen der Versicherungskammer und den Feuerwehren Bayerns hin. Im Jahr des 200jährigen Bestehens der Versicherungskammer Bayern bleibt das Engagement für die Feuerwehren Bayerns weiterhin erhalten. Begründung dafür sieht Herr Dr. Heene auch in der Einsatzbereitschaft jedes einzelnen Feuerwehrmannes für das Allgemeinwohl. „Sie gestalten unser Leben lebenswerter!“. Mit diesen Worten rundete Herr Dr. Heene seine Begrüßungsworte ab.

Unter der Moderation des bekannten Polizeireporters des Bayrischen Rundfunk, Herrn Oliver Bendixen und Herrn Branddirektor Christoph Altheim, Berufsfeuerwehr München, wurde ein Programm von Vorträgen mit den unterschiedlichsten Themen dargeboten.

Im ersten Vortrag referierte Herr Brandoberrat Reinhard Kowalzik, Berufsfeuerwehr Würzburg, über einen Dachstuhlbrand in der Würzburger Altstadt. Hierbei konnte er eindrucksvoll die Problematik bei der Brandbekämpfung schildern. Wegen mangelnder Brandschutzeinrichtungen, beengten Straßenverhältnissen und Beeinflussung der Einsatzkräfte durch herabfallende Dachziegel konnten die Kollegen den Brand nur sehr schwer bekämpfen und wurden physisch an ihre Belastungsgrenzen gebracht. Im Verlauf der Brandursachenermittlung wurde festgestellt, dass es sich auch noch um Brandstiftung handelte.

Herr Brandrat Florian Petz, Berufsfeuerwehr München, berichtete anschließend über die bisherigen Erfahrungen der Feuerwehr München mit dem Digitalfunk. Seine Sachstanddarlegung brachte die Vorteile und Chancen des Digitalfunks ans Licht, aber auch die Komplexität des neuen Systems und die damit verbundenen Schwierigkeiten bei
der Umsetzung.

Am Nachmittag ging es dann „tierisch“ zu auf dem 14. Symposium. Herr Brandinspektor Stephan Zobel, Berufsfeuerwehr München, erläuterte den Anwesenden Besuchern den Umgang mit exotischen Tieren. Neben der theoretischen Vorstellung der verschieden Möglichkeiten, ausgesetzte und entlaufene Tiere wieder einzufangen, demonstrierte er eindrucksvoll mit zwei Pythonschlangen auch praktisch die Durchführung.

Den Abschluss der interessanten Vortragsreihe bildete eine Beleuchtung der Problematik – Umgang mit verletzten und toten Kollegen im Einsatzdienst. Der Notfallseelsorger der Berufsfeuerwehr München Herr Dr. Andreas Müller-Cyran erläuterte hierbei die Wichtigkeit einer umfassenden Betreuung aller Betroffener, von den Angehörigen des Verletzten bzw. Verstorbenen über die Kollegen bis hin zum Einsatzleiter. Nur eine Einbindung aller ermöglicht für den Einzelnen eine akzeptable Bewältigung einer solchen Situation.

Nach einer anschließenden Diskussion rundete Herr Oberbranddirektor Schäuble die Veranstaltung mit einem kurzen Resümee ab. Er verabschiedete sich mit dem Dank an die einzelnen Referenten für ihre interessanten Fachvorträge und bei der Versicherungskammer Bayern nochmals für die Unterstützung in der Durchführung des diesjährigen Feuerwehrsymposiums.

Berufsfeuerwehr München

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