Deutschland: Mann saß in brennendem Rollstuhl
Ratingen (Deutschland): Vermutlich durch einen technischen Defekt geriet am Abend des 21. Oktober 2011 der elektrische Rollstuhl einer gehbehinderten Person aus Lintorf in Brand. Wegen seiner Behinderung konnte …
… er sich nicht mehr aus dieser für Ihn gefährlichen Situation befreien. Auf Grund des daraufhin bei der Kreisleitstelle in Mettmann eingehenden Notrufes, alarmierte diese gegen 21:00 Uhr die Berufsfeuerwehr der Stadt Ratingen einschließlich Rettungsdienst mit Notarzt sowie den Löschzug aus Lintorf zur Rankestraße im gleichen Ortsteil. Die erst eintreffenden Kräfte brachten die betroffene Person unverzüglich ins Freie. Nur durch das schnelle Eingreifen konnte ein größerer Schaden für den Rollstuhlfahrer abgewendet werden.
Weitere Einsatzkräfte betreuten die ebenfalls behinderte Ehefrau, die, wie Ihr Mann, dem Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung übergeben wurde. Dieser transportierte beide Patienten für weitere medizinische Untersuchungen zum kath. Krankenhaus nach Ratingen. Der defekte Rollstuhl wurde zeitgleich ins Freie gebracht und die Batterie, die vermutlich den Schaden verursacht hat, ausgebaut. Nachdem das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit werden konnte, wurde die Einsatzstelle einem weiteren Familienangehörigen übergeben.
Die Feuerwehr Ratingen, die mit 35 Einsatzkräften vor Ort war, beendete gegen 22:00 Uhr ihre Maßnahmen.
