Brand

Stmk: Steiermarks Feuerwehren bei Brand und Unwettern gefordert

Steiermark: Nach einem herrlichen Sommertag zog am Mittwochabend, den 3. August 2011, ein schweres Unwetter über die Steiermark.

Richtig schlimm getroffen wurden – soweit zur Stunde bekannt – Teile der Bezirke Murau, Voitsberg, Graz-Umgebung und Feldbach. Aus dem Bezirk Murau meldete die Sicherheitsdirektion Steiermark in einer Presseinformation Straßensperren. Starkregen mit orkanartigen Böen sowie schwere Gewitter sorgten in den oa Bezirken für eine sprichwörtliche „Weltuntergangsstimmung“.

Die Folgen: Keller und Straßen wurden überflutet, Bäche traten über die Ufer, Bäume wurden entwurzelt, Infrastruktur wurde durch Murenabgänge beschädigt, ein Blitzschlag setzte ein Gebäude in Brand.

Die FF Mooskirchen (VO) musste z.B. einen Baum entfernen, der die Auffahrt zur A2 blockierte. Im Bezirk Voitsberg standen – so die Informationen der Landesleitzentrale „Florian Steiermark“ – acht Feuerwehren mit 22 Fahrzeugen zur Behebung der Unwetterschäden bzw. bei Auspumparbeiten im Einsatz. (Eingesetzte Feuerwehren im Bezirk VO: Gaisfeld, Hallersdorf, Köppling, Krottendorf, Ligist, Mooskirchen, Söding und Stallhofen).

Aus dem Bezirk Graz-Umgebung sind zur Stunde Einsätze in und rund um „Hitzendorf“ bekannt.

In Auersbach bei Feldbach ging – vermutlich durch Blitzschlag – bei einem VULCANO-Bauern ein Nebengebäude in Flammen auf. Insgesamt waren hier zur Brandbekämpfung fünf Feuerwehren eingesetzt. Drei aus dem Bezirk Feldbach (Auersbach, Edelsbach, Kornberg-Berg) und zwei aus dem Bezirk Weiz (Markt Hartmannsdorf, Pöllau). Die Höhe des Sachschadens ist derzeit unbekannt.

Zusätzlich standen auch zahlreiche Feuerwehren im Bezirk Feldbach im Unwettereinsatz (Kirchbach, Oberdorf, Lichendorf, Feldbach, St. Stefan, Wetzelsdorf und Paldau). In Paldau wurde die Feuerwehr z.B. zu einer Überflutung im Ortskern auf der L 216 gerufen. Großteils wurden die Einsatzkräfte im Bezirk Feldbach zu Auspumparbeiten von überfluteten Kellern benötigt. In Kirchbach wurde über Notruf ein Hund in Zwangslage gemeldet, welcher jedoch von den Feuerwehrkräften in Sicherheit gebracht werden konnte.

Steiermarkweit standen somit erneut Hunderte Kräfte der Feuerwehren im Unwetter- bzw. Löscheinsatz.

LFV Steiermark

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