Nö: 100 Liter Hydrauliköl auf der Staße verteilt
Krems an der Donau (Nö): Ein kleiner Fehler eines Lkw-Lenkers hatte am 21. Juni 2011 fatale Folgen. Er vergaß den Aufbaukran seines Lkws vor dem Wegfahren auszuschalten,…
…und so erhitzte sich das darin befindliche Hydrauliköl. Bei einer Kurzstrecke wäre dies noch nicht zum Problem geworden, allerdings fuhr er von Linz weg und in Krems hielt der Behälter des Hydrauliköles der enormen Hitze nicht mehr stand und schmorte weg.

Eine ca. 200 Meter lange Ölspur über eine ganze Straßenbreite war die Folge. Ein zufällig vorbeifahrender Streifenwagen der Polizei entdeckte den qualmenden Lkw und verständigte die Feuerwehrkräfte.

Der Disponent der Bezirksalarmzentrale Krems alarmierte die Hausmannschaft, welche mit dem Vorausfahrzeug und dem schweren Rüstfahrzeug zum Einsatzort ausrückte.

Vom ersteintreffenden Vorausfahrzeug wurde sofort eine Auffangwanne unter den lecken Lkw gestellt und begonnen mittels Ölbindemittel die umliegenden Kanäle zu sichern.
Die Mannschaft des Rüstfahrzeug begann zeitgleich mit dem Binden der Ölspur. Schnell wurde den Einsatzkräften klar, dass die vorhandenen Materialien nicht ausreichen würden. So wurde ein Tanklöschfahrzeug und zusätzliches Ölbindemittel nachgefordert.

Weiters wurde eine Kehrmaschine der Straßenmeisterei Krems angefordert. In der Anfahrtszeit der Kehrmaschine gings der Ölspur mittels Bioversallöscher, Bindemittel und Besen an den Kragen. Bei glühender Hitze waren die Einsatzkräfte sehr froh, als diese Arbeit von einer Maschine übernommen wurde.
In der Zeit des Einsatzes wurde der beschmutzte Teil der Wienerstraße durch die Polizei Krems gesperrt und eine Umleitung eingerichtet. Nach nur 2,5 Stunden konnte der Einsatz dank der Kehrmaschine beendet werden.

Es wurden bei diesem Einsatz nicht alltägliche Mengen Material verbraucht: insgesamt 32 Säcke Ölbindemittel und fünf Bioversallöscher.
Der richtigen Reaktion des Lkw-Fahreres – er ist nicht sofort stehen geblieben – ist es zu verdanken, dass das Öl nicht in die Kanalisation gelangt ist.

Eingesetzte Kräfte:
FF Krems an der Donau mit Vorausfahrzeug, Schweres Rüstfahrzeug, Tanklöschfahrzeug, Versorgungsfahrzeug (MTF) und neun Mann
Polizeiinspektion Krems
Straßenmeisterei Krems
