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Nö: 30 neue Atemschutzgeräte für 10 Feuerwehren der Gemeinde Gföhl

Gföhl (Nö): Statt in die in ein paar Jahren auslaufenden Atemschutzgeräte zu investieren, schafften 10 Feuerwehren der Gemeinde Gföhl heuer 30 neue an.

Vor fünfundzwanzig Jahren wurden zehn Feuerwehren der Gemeinde Gföhl (mit Ausnahme der FF Gföhl, welche bereits mit Geräten ausgestattet war) im Rahmen einer vom damaligen Bürgermeister Dipl.-Ing. Friedrich Fassler initiierten vorausschauenden Aktion erstmals mit neuen Atemschutzgeräten ausgestattet.

Jetzt standen diese Feuerwehren und die Gemeinde Gföhl vor der Entscheidung, entweder in diese in spätestens sechs Jahren auszutauschenden Geräte (auslaufende Ersatzteilgarantie) jetzt noch insgesamt ca. 9.000 Euro für die fällige Grundüberholung zu investieren, oder diese Summe gleich für die Anschaffung neuer Geräte zu verwenden.

Im guten Zusammenwirken mit der Stadtgemeinde Gföhl, welche für die Anschaffung pro neuem Gerät 350 Euro zusicherte (insgesamt 10.500 Euro) wurden dreißig neue Atemschutzgeräte für die Feuerwehren Felling, Großmotten, Grottendorf, Hohenstein, Meisling, Moritzreith, Rastbach, Reisling, Reittern und Seeb angeschafft und am 9. April 2011 durch Bürgermeister Karl Simlinger offiziell übergeben.

Auch das Land Niederösterreich fördert den Ankauf mit 340 Euro pro Gerät (insgesamt 10.200 Euro), den Rest von rund 400 Euro pro Gerät (insgesamt ca. 12.000 Euro) finanzieren die jeweiligen Feuerwehren aus ihrem eigenen Budget.

Angeschafft wurden 27 Geräte der Fa. Dräger und drei Geräte der Fa. MSA Auer. Weiterer Vorteil: Diese neuen Geräte müssen nicht schon in sechs Jahren, wie bisher, sondern erst in neun bzw. zehn Jahren zur ersten Grundüberholung.

Bürgermeister Karl Simlinger: „Trotz angespannter finanzieller Situation konnten wir im guten Einvernehmen mit unseren Feuerwehren eine für alle tragbare Finanzierungsvariante zustande bringen.“

Im „Jahr der Freiwilligen 2011“ haben Stadtgemeinde Gföhl und die betroffenen zehn Feuerwehren also durch gute Zusammenarbeit eine für beide Seiten zufriedenstellende und vor allem für die nächsten Jahrzehnte sinnvolle Lösung gefunden.

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