Nö: Mitgliederhauptversammlung der FF Utzenlaa am 03.01.2009

Utzenlaa (Nö): Die Mitgliederhauptversammlung des Jahres 2009 der Freiwilligen Feuerwehr Utzenlaa wurde mittlerweile schon zum dritten mal im großen Schulungssaal des Neubaus abgehalten.
Kommandant OBI Karl Zimmermann konnte dazu Herrn Bürgermeister Karl Solich, Abschnittskommandant Brandrat Franz Schneider und 25 Mitglieder begrüßen.
Nach dem Gedenken an die verstorbenen Kameraden folgte der Kassabericht durch den Leiter der Verwaltung V Reinhard Eiböck und der Bericht der Kassaprüfer. Im Anschluss an die Grußworte des Herrn Bürgermeisters Solich und des Herrn Abschnittskommandanten Schneider folgte der Tätigkeitsbericht (Fotoshow mittels Beamer) des abgelaufenen Jahres durch OBI Karl Zimmermann und V Reinhard Eiböck.

Im Jahr 2008 hatte die Feuerwehr Utzenlaa insgesamt 31 Einsätze mit 254 Mitgliedern und 246 Einsatzstunden zu bewältigen, darunter konnten 3 Menschen aus lebensbedrohlichen Lagen gerettet werden. Weiters wurden 23 Übungen bzw. Schulungen abgehalten, wobei 106 Mitglieder mit insgesamt 210 Einsatzstunden anwesend waren.
Im Frühjahr 2008 entschloss man sich zum Ankauf von Einsatzbekleidung für alle ärztlich untersuchten Atemschutzgeräteträger, um diese im Falle eines Innenangriffs bei einem Brandeinsatz optimal schützen zu können. Diese erfüllt die höchsten Schutzstufen nach EN 469 in allen Kategorien. Im selben Zug wurden auch 3 Stk. Flammschutzhauben oder auch Hitzeschutzhauben genannt – ebenfalls als zusätzlichen Schutz für die Atemschutzgeräteträger – angekauft. Zu guter Letzt wurden auch zwei Hohlstrahlrohre der neuesten Generation angekauft.
Nach dem Budgetvoranschlag für 2009, und einigen allfälligen Tagespunkten ging die diesjährige Mitgliederhauptversammlung bei gemütlichem Beisammensein zu Ende.
Tierrettung (Katze auf Baum) in Utzenlaa:
Zu einem Klassiker unter den Feuerwehreinsätzen wurde ein Mitglied unserer Wehr Samstag Nacht kurz vor 23 Uhr telefonisch alarmiert. Die 15 Wochen alte Katze einer Utzenlaaer Familie hatte sich auf einen Waldbaum verirrt und saß in ca. 8 Metern Höhe fest. Da die ersten Äste eben auch in dieser Höhe waren, konnte sie wahrscheinlich nicht mehr hinunterklettern. Aufgrund der herrschenden klirrenden Kälte von – 10° C entschloss sich die Familie, die Feuerwehr zu rufen. Mit der 2-teilligen Schiebeleiter wurde der junge Kater schließlich wieder auf den sicheren Boden zurückgeholt und verschwand sofort im warmen Haus.
