Nö: Übung: Niederösterreich radioaktiv verseucht
St. Valentin (Nö): Radioaktive Stoffe verseuchen Teile des Landes: Dieses Szenario wird am Samstag, den 16. Oktober 2010 bei der jährlichen Strahlenschutzübung trainiert. 100 Einsatzkräfte kommen dafür nach St. Valentin (Bezirk Amstetten).
Strahlenunfall sehr unwahrscheinlich
Ein Satellit mit radioaktivem Antrieb stürzt ab und landet im Mostviertel, ein Lkw mit radioaktiver Fracht hat einen Unfall und nach einer Explosion in einem Labor tritt radioaktive Strahlung aus. Auf diese Katastrophen möchten die niederösterreichischen Einsatzkräfte optimal vorbereitet sein, auch wenn die Wahrscheinlichkeit eines Strahlenunfalls in Österreich als sehr gering eingeschätzt wird.
100 Freiwillige üben in St. Valentin
Am Samstag üben 100 Freiwillige der Feuerwehr, der Polizei, des Bundesheers und des Roten Kreuzes in St. Valentin, wie sie kontaminierte Gebiete optimal sichern und absperren können, wie Spürtrupps Strahlenquellen auffinden und wie radioaktiv verunreinigtes Material gesäubert wird. Seit Mai laufen die Vorbereitungen für die Übung. Auch theoretische Strahlenschutzkenntnisse werden abgeprüft und vertieft.
