Deutschland: Regionalzug fährt brennend in Bahnhof ein
Amberg (Deutschland): Lokführer erstickt mit Feuerlöscher entflammtes Öl – Keine Gefahr für Passagiere, aber Verkehr eine Stunde gesperrt.
Schrecksekunde an Abend des 13. September 2010 am Amberger Bahnhof: Der Regionalzug von Schwandorf nach Nürnberg fährt aus dem Unterboden qualmend auf Gleis 2 ein. Die Bremsen kreischen, einer der Lokführer springt sofort heraus und eilt mit einem Feuerlöscher zum hinteren Wagen, aus dessen Motorbereich Flammen züngeln. Ausgetretenes Öl hat sich hier entzündet, kann aber von dem beherzt eingreifenden Mann rasch gelöscht werden.
Gefahr für die rund 60 Fahrgäste im Zug, die nach dem Stopp natürlich sofort ausgestiegen sind, besteht laut Polizei nicht. Auch die vorsorglich alarmierte Feuerwehr muss nicht mehr einschreiten, klärt mit der Wärmebildkamera gegen 19 Uhr nur noch, dass der Brandherd wirklich erloschen ist. Weshalb hier nahe der Räder im unteren Bereich des Zugs Öl ausgetreten ist und sich entzündet hat, konnten die Beamten der Bundespolizei, die nach der Alarmierung von ihren Amberger Kollegen auf Bahngebiet die Bearbeitung übernahmen, gestern nicht mehr einwandfrei klären.
