Stmk: Großangelegte Suchaktion nach vermisster Person in Hetzendorf
Hetzendorf (Stmk): Am 16. Juli 2010 gegen 12:00 Uhr wurde eine leblose im Wasser treibende unbekannte Person von einem Feuerwehrmann im Bereich des Pölsbaches in Hetzendorf gesichtet.
Trotz intensiver Bemühungen des Feuerwehrmannes, die Person aus dem Wasser zu retten scheiterten, da die Strömung einfach zu stark war, um die unbekannte Person aus dem Wasser zu ziehen. Umgehend erfolgte die Alarmmeldung an die Feuerwehren Hetzendorf, Judenburg, Zeltweg, Fohnsdorf, Farrach, Aichdorf, Unzmarkt, Knittelfeld und Apfelberg welche mit Booten und Tauchstaffeln zum Einsatzort ausrückten. Um so schnell wie möglich und um eine größtmögliche Strecke abzusuchen erfolgte die Suche mittels Jetboot auf der Mur von Apfelberg bis Zeltweg und gleichzeitig in Hetzendorf bis zum Staukraftwerk. Trotz mehreren Tauchgängen der Feuerwehreinsatztaucher und mehreren Suchfahrten auf der Pöls und der Mur und dem Einsatz des Polizeihubschraubers konnte aufgrund des sehr hohen Wasserstandes der Pöls zunächst nichts gefunden werden.

Schließlich entschloss man sich den Staubereich des Kraftwerkes in Aichdorf abzulassen um nach der vermissten Person zu suchen so der Einsatzleiter Wasser Brandrat Erwin Grangl. Während des Absenkens des Wasserspiegels wurde noch zusätzlich das Wechselladerfahrzeug mit Kran angefordert um beim Staubereich angeschwemmte Holzstämme aus dem Wasser zu ziehen um zu schauen ob sich unter diesen Holzstämmen die vermisste Person befindet. Jedoch leider ohne Erfolg. Trotz intensivster Suche musste diese Suchaktion wobei sich über 100 Feuerwehrmänner mit Feuerwehreinsatztauchern und Booten beteiligten nach 11 Stunden erfolglos beim Einbruch der Dunkelheit abgebrochen werden so der Einsatzleiter Land, Abschnittsbrandinspektor Ing. Werner Scheucher. Am nächsten Tag wurde abermals von den Feuerwehren Fohnsdorf und Hetzendorf nach der vermissten Person gesucht. Das Ergebnis steht noch aus.
