Stmk: Der Tag danach -> Fieberhafte Arbeit bis an die Leistungsgrenze
Deutschfeistritz (Stmk): Die gewaltigen Ausmaße des verheerenden Unwetters in Deutschfeistritz konnten erst am nächsten Tag, den 16. Juli 2010, bei Tageslicht so richtig realisiert werden.
Nachdem die FF Deutschfeistritz bis Freitag um 03.30 Uhr in der Früh die gröbsten Schäden des Vortages aufgearbeitet hatte, gab es um 09.00 Uhr neuerlichen Alarm. Noch immer waren zahlreiche Dächer, die durch die Hagelkörner in Hühnereiergröße zerstört wurden, provisorisch mit Planen abzudecken.

Außerdem musste das Sandsacklager wieder neu aufgefüllt werden, um für weitere prognostizierte Unwetter gerüstet zu sein. Die FF Deutschfeistritz war am 16.07.2010 neuerlich mit allen fünf Einsatzfahrzeugen und 31 Mann im unermüdlichen Aufräumeinsatz nach dem Unwetter. Um 21.00 Uhr wurden die Einsatztätigkeiten nach 12 Stunden harter Arbeit beendet, da die Einsatzkräfte am Ende ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit angelangt waren.

Bei Temperaturen jenseits von 32 Grad Celsius verbrachten viele von ihnen den ganzen Tag auf den „glühend“ heißen Hausdächern und verrichteten Schwerstarbeit. Einige Feuerwehrmänner waren dabei bereits seit mehr als 20 Stunden im Einsatz.

Auch am Samstag gehen die Aufräumarbeiten weiter. Es müssen immer noch einige Hausdächer gesichert werden.
