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Deutschland: Nach Pink-Konzert fängt Bus mit Tour-Personal Feuer

Nürnberg (Deutschland): Schreck in der Morgenstunde des 7. Juni 2010 im Tour-Tross von Pink: Nach einem Auftritt des US-Stars in München hat ein Bus mit Mitarbeitern des Konzertveranstalters am frühen Montagmorgen auf der Autobahn bei Nürnberg Feuer gefangen.

Der Busfahrer habe sehr besonnen reagiert, sofort auf dem Seitenstreifen angehalten und die acht schlafenden Tournee-Angestellten geweckt, teilte die Polizei mit. So konnten sie rechtzeitig ihre Kabinen verlassen und blieben unverletzt. Weder Pink noch ihre Musiker seien in dem Bus gewesen, betonte die Polizei am Abend. Zuvor hatten die Beamten fälschlich mitgeteilt, Pinks Begleitband sei in dem Bus gefahren.

Unter den acht Tour-Mitarbeitern waren drei Sicherheitsleute, vier Techniker und der Promotion-Marketing-Leiter der Peter Rieger Konzertagentur, wie das Unternehmen mitteilte. «Nach einem heftigen Unwetter in München waren wir froh, endlich in der Nacht um drei Uhr loszukommen. Doch kaum waren wir eingeschlafen, da wurden wir gegen fünf schon wieder vom Busfahrer geweckt. Der hat wirklich toll reagiert», sagte ein Betroffener der dpa.

Die acht Mitarbeiter seien zunächst vom Bayerischen Roten Kreuz nach Nürnberg gebracht worden. Die Tour-Gerätschaften wurden in zwei andere Busse umgeladen worden. Mit diesen ging es dann weiter nach Berlin, wo Pink am Dienstagabend in der Waldbühne auftreten soll. «Durch die Verzögerungen haben wir natürlich jetzt etwas mehr Stress. Das Konzert ist aber nicht in Gefahr», sagte der Agentur-Mitarbeiter.

Zur Unfallursache hieß es von der Polizei, vermutlich habe der überhitzte Rußpartikelfilter des luxuriösen Tourbusses Feuer gefangen. Doch die Feuerwehr konnte verhindern, dass sich der Brand im Motorraum auf andere Teile des Busses ausweitete. Die Polizei bezifferte den Schaden auf rund 20.000 Euro.

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