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Deutschland: Brennende Sattelzugmaschine auf der Autobahn bei Elsdorf

Elsdorf (Deutschland): Am Dienstagnachmittag, 27. April 2010, gegen 17 Uhr geriet auf der A1 im Baustellenbereich zwischen Sittensen und Bockel eine Sattelzugmaschine in Brand.

Der 48-jährige Führer des Sattelzugs bemerkte während der Fahrt die Rauchentwicklung am Sicherungskasten seines Fahrzeugs. In letzter Minute gelang es ihm dann noch seinen 40-Tonner in eine Nothaltebucht zu lenken und das Führerhaus zu verlassen, bevor die Zugmaschine in Flammen aufging. Er konnte nur noch zusehen wie die Zugmaschine mit all seinen Dokumenten und privatem Besitz völlig ausbrannte.

Er selbst kam mit einem Schrecken davon. Zufällig anwesende Bremer Polizisten sperrten sofort die Autobahn. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste auch die Richtungsfahrbahn Hamburg bis zum Ende der Löscharbeiten voll gesperrt werden. Zum Löschen des mit Rindslederfellen beladenen Sattelzugs waren Feuerwehren aus Klein Meckelsen, Sittensen, Elsdorf und Zeven mit insgesamt 39 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen vor Ort. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 100.000 Euro, der Verkehr staute sich bis auf eine Länge von 10 km. Nach Beendigung der Lösch- und Bergungsarbeiten konnte die Fahrbahn in Richtung Bremen um 21 Uhr wieder frei gegeben werden.

Auch die Geduld der Verkehrsteilnehmer in Fahrtrichtung Hamburg wurde auf eine harte Probe gestellt. Ein Sattelzuge aus Litauen, der in Höhe der Brandstelle nach rechts von der Fahrbahn abkam, konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Grünstreifen befreien. Für die Bergung war eine halbseitige Sperrung notwendig, die zu einem Stau von 8 km führte. Die Ursache für das Abkommen nach rechts war wohl, dass sich der Fahrer mehr auf die Brandstelle, als auf die eigene Fahrbahn konzentrierte.

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