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Oö: Immer noch Einsätze gegen Wespen

Oberösterreich: Nach dem wespenreichen Sommer lassen die Insekten einigen Hausbesitzern noch immer keine Ruhe. Trotz der mittlerweile kühlen Temperaturen mussten die Feuerwehren auch im Oktober 2009 mehrmals ausrücken, um Wespennester zu entfernen.

Die Wespen, die die Kälte der letzten Tage überlebt haben, zieht es offenbar ins Warme – besonders in beheizte Wohnräume. Mehrere verwunderte Hausbesitzer haben diese Woche deshalb die Feuerwehr gerufen und Wespennester entfernen lassen, zum Beispiel in Steindorf im Bezirk Vöcklabruck.

„Eher ungewöhnlich für diese Jahreszeit“: Feuerwehrkommandant Martin Schallmeiner sagt: „Wir wurden am Montag von einem Hausbesitzer verständigt, dass Wespen am Dachboden seines Hauses sind und diese beim Lüften in die Wohn- und Schlafräume kommen. Für uns ist es eher ungewöhnlich, dass um diese Jahreszeit die Feuerwehr noch zu solchen Einsätzen gerufen werden.“
Der Grund für die vereinzelte, späte Wespenplage dürfte an den Temperaturen liegen. Nach dem plötzlichen Wintereinbruch sind einige Tiere jetzt, wo es wieder etwas milder ist, noch einmal aktiv geworden.

Königinnen halten Winterschlaf: Für die Feuerwehrleute sind die Einsätze viel ruhiger als im Sommer. Die Wespen seien geschwächt und nicht mehr so aggressiv. Wenn es noch kälter wird, werden die meisten von ihnen sterben, nur die jungen Königinnen überleben. Sie halten eine Art Winterschlaf. Im Frühjahr gründen sie dann neue Wespenstaaten und bauen neue Nester.

ORF Oberösterreich

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