Nö: Fahrzeugbergung stellte sich als schwerer Verkehrsunfall mit Menschenrettung
Matzen (Nö): Am 09.Oktober 2009 um 18.19 Uhr wurde die Feuerwehr Matzen mittels Totalalarm zu einer Fahrzeugbergung alarmiert. Unverzüglich eilten die Kameraden der Feuerwehr Matzen ins Zeughaus und rückten mit RLF-A 2000, Kommandofahrzeug und der Abschleppachse zum Einsatzort aus.
An der Unfallstelle angekommen stellte sich heraus, dass ein Fahrer der beiden Unfallfahrzeuge im Fahrzeug eingeklemmt war. Sofort wurde der hydraulische Rettungssatz in Stellung gebracht um den anwesenden Notarzt eine Öffnung zur Versorgung des Verletzten zu schaffen. Gleichzeitig wurde die Unfallstelle großräumig abgesichert, der Brandschutz aufgebaut und die Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Es stellte sich heraus, dass eine landwirtschaftliche Arbeitsmaschine auf der L3159 Richtung Gänserndorf links in einen Feldweg einbiegen wollte, die Fahrbahnmitte aber mit seinem Fahrzeug überragte. Dies bemerkte ein aus Gänserndorf entgegenkommende Matzner und leitete eine Notbremsung ein, jedoch kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Pkw kam im angrenzenden Feld zum Stillstand.
Nachdem die Fahrertür, die sich in der B-Säule verkeilte, mittels Spreizer entfernt wurde konnte der Unfalllenker vom Notarzt stabilisiert werden. Nachdem der Fahrer gemeinsam mit dem Roten Kreuz aus dem Unfallwrack befreit werden konnte, wurde er mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Weinviertel Klinikum Mistelbach eingeliefert.
Nach der Freigabe des Unfallfahrzeuges durch die Polizei Matzen konnte mit der Bergung des Wracks begonnen werden. Durch ein Leck am Dieseltank des Pkws, das durch den Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge entstand, trat Kraftstoff aus, der, nachdem das Wrack mittels Seilwinde auf die Straße gezogen wurde, gebunden und fachgerecht entsorg wurde. Anschließend wurde das Wrack mittels Seilwinde auf einen von der Polizei zugewiesenen Parkplatz verbracht.
Im Einsatz standen 14 Mitglieder mit zwei Fahrzeugen der Feuerwehr Matzen, vier Mann mit zwei Streifenwagen der Polizei, Dr. Kozlowsky und sechs Mann mit einem RTW und einem NAW vom Roten Kreuz.
Nach rund 90 Minuten konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.
