Stmk: Einsatzübung in Familien- und Jugendgästehaus in Altaussee
Altaussee (Stmk): Am Freitag, 8. Mai 2009, um 18.45 Uhr traf beim Florian Liezen ein Notruf ein, in dem es hieß, dass es auf der Baustelle des Familien- und Jugendgästehaus Altaussee am Steinberg ein Brand ausgebrochen sei und 3 Arbeiter auf der Baustelle unauffindbar sind.

Umgehend wurde die Freiwillige Feuerwehr Altaussee alarmiert, welche auf Grund der exponierten Lage des Objektes sofort Abschnittsalarm für alle Feuerwehren des Abschnittes Bad Aussee auslöste.
Dies war die Annahme für die alljährliche Florianiübung, bei der die Feuerwehren ihre Zusammenarbeit üben. Da die Jugend- und Familiengästehäuser in der Steiermark sehr um die Sicherheit bemüht sind und hier auch eng mit den Feuerwehren zusammenarbeiten, war dies ein willkommener Anlass, dieses umfangreiche Objekt schon in der Bauphase zu beüben.
Nach dem Eintreffen der weiteren Feuerwehren wurde ein Atemschutzsammelplatz errichtet und mit der Suche nach den vermissten Personen im stark verrauchten Gebäude begonnen. Hier kam auch die kürzlich ausgelieferte Wärmebildkamera der FF Bad Aussee zum Einsatz. Nachdem mit der Drehleiter und mehreren Tanklöschfahrzeugen die Brandbekämpfung begonnen wurde, brach das Hydrantennetz zusammen. So musste eine Wasserbeförderung vom Augstbach über eine Länge von 780 Meter und über eine Höhe von 240 Meter hergestellt werden. Bis diese einsatzbereit war, musste mit den Tanklöschfahrzeugen ein Pendelbetrieb eingerichtet werden. Inzwischen konnten die vermissten Personen
(2 unverletzt von einem Balkon und eine mit einer Rauchgasvergiftung und Verletzungen unbestimmten Grades aus dem Keller) geborgen werden und dem Roten Kreuz übergeben werden.

Nach Herstellung der Zubringleitung konnte die Brandbekämpfung wieder verstärkt werden und es stellte sich bald ein Erfolg ein, sodass die einzelnen Wehren beauftragt werden konnten, Gerät und Material zu versorgen und zur Übungsbesprechung anzutreten.
Hier konnte Einsatzleiter OBI Schröttenhammer Andreas der FF Altaussee dem anwesenden Abschnittskommandanten ABI Jürgen Schraml 162 angetretene freiwillige Feuerwehrmänner und 24 eingesetzte Fahrzeuge melden. So hat sich wiederum gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Feuerwehren auch miteinander gut zusammenarbeiten müssen und daher solche Übungen unumgänglich sind.
