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Kalifornien: Waldbrände wüten weiter -> „Letzte Nacht brach die Hölle los“

Kalifornien (USA): Im US-Bundesstaat Kalifornien wüten die Waldbrände unvermindert heftig weiter. Etwa 30.000 Kalifornier in der Gefahrenzone im Küstengebiet um Santa Barbara mussten damit rechnen, ihre von den schweren Buschbränden bedrohten Häuser zu verlassen oder…

… hatten bereits entsprechende Anweisungen zur Evakuierung erhalten, wie Vertreter von Behörden und Feuerwehr sagten. Dutzende Häuser wurden ein Opfer der Flammen. Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger hatte den Notstand über das Brandgebiet verhängt.

Mehr als 2300 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen, die bereits mehr als 1400 Hektar Land verwüsteten, wie die Forstbehörde mitteilte. Mindestens elf Feuerwehrleute wurden verletzt. Mehr als 3500 Häuser im Waldbrandgebiet galten als gefährdet. Zunächst abflauende Winde hatten vorübergehend Hoffnungen auf eine Verbesserung der Lage genährt. Doch die besonders kräftigen sogenannten Sundowner-Winde, die nach Sonnenuntergang aufkommen, fachten die Flammen erneut an. Laut Wettervorhersage ist zunächst nicht mit einer Besserung der Lage zu rechnen.

„Letzte Nacht brach die Hölle los“, sagte der Feuerwehrchef von Santa Barbara, Andy Dimizio. Wer in Santa Barbara nicht sein Haus habe verlassen müssen, habe vermutlich Einquartierungen bekommen. „Das hat die ganze Gemeinde erfasst“, sagte Dimizio. Bezirks-Feuerwehrchef Tom Franklin warnte: „So unvorhersehbar das Wetter ist, so unvorhersehbar ist auch das Feuer“. Er drängte die Bewohner von gefährdeten Häusern, den Evakuierungsaufforderungen zügig zu folgen.

Trotz des Großeinsatzes der Feuerwehr waren bis zum Freitagabend (Ortszeit – 8. Mai 2009) erst zehn Prozent der Flammen eingedämmt. In dem Bundesstaat brechen während der warmen Jahreszeit immer wieder verheerende Brände aus. Im Jahr 2007 kamen acht Menschen bei Waldbränden ums Leben, 2000 Häuser wurden zerstört. Verschärft wurde das Problem durch den Immobilienboom der letzten Jahre: Wohngebiete breiteten sich immer tiefer ins Buschland aus, Neubauten wurden gefährlich nahe an den Trockenwäldern errichtet.

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