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Deutschland: Feuerwehr Essen setzt auf selbstgenähten Mundschutz

Essen (Deutschland): Hilfe zur Selbsthilfe gibt es angesichts der sich auch in Deutschland ausbreitenden Schweinegrippe von der Feuerwehr in Essen: Sie rät zum Tragen eines Mundschutzes, den jeder Bürger selbst herstellen könne.

Vorteil des selbst gebauten Mundschutzes sei es, dass man ihn mehrfach nutzen könne, sagte Feuerwehrsprecher Mike Filzen. Da der Schutz aus Bauwolle wie etwa alten T-Shirts oder Stoffwindeln genäht werde, könne er bei 90 Grad Celsius gewaschen werden, sodass er von möglichen Viren befreit werde. Gekaufte Produkte seien hingegen nur einmal zu benutzen. Dies könne im Fall einer Pandemie zum einen zu Engpässen in der Versorgung führen, zum anderen sei der selbst hergestellte Mundschutz auch deutlich billiger. «Und die Bürger haben das Gefühl, dass sie selbst etwas gegen eine mögliche Ansteckung tun können», betonte Filzen.

Nach Angaben des Feuerwehrsprechers gehen Experten davon aus, dass Infektionen mit dem Schweinegrippevirus zu 70 bis 75 Prozent verhindert werden können, wenn konsequent ein sauberer Mundschutz getragen wird. In Essen ist die Schutzmaske Marke Eigenbau bereits in den städtischen Pandemieplan aufgenommen worden.

Bislang sind in Deutschland drei Fälle von Schweinegrippe bestätigt. Dabei handelt es sich um zwei Patienten aus Bayern und eine junge Frau aus Hamburg.

Die Anleitung für die Maske ist im Internet unter http://www.feuerwehr-essen.com abrufbar (unter AKTUELLES / Schweinegrippe).

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