Brand

Ktn: Großbrand in einer Klagenfurter Lkw-Werkstätte

Klagenfurt (Ktn): Am Samstagabend, 10. Jänner 2009, um ca. 21:00 brach bei der Fa. Aichwalder durch unbekannte Ursache ein Brand im Südöstlichen Teil des Werkstättenbereiches aus. Die Flammen breiteten sich auf der Decke des Objektes schlagartig Richtung Südwest aus.

In den Werkstatträumen befanden sich zu dieser Zeit einige LKW-Züge die teilweise beladen waren.
Durch den herabtropfenden brennenden Kunststoff wurden zum Teil schon einige Planen der Sattelzüge in Brand gesetzt.
Zusätzlich wurde gegen die üblichen Gefahren in Werkstätten, wie Gas, Diesel und Heizöl vorgegangen.
Durch einen umfassenden und gezielten Innenangriff unter schwerem Atemschutz konnte der Brand relativ rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Durch die großräumigen Alarmierung der umliegenden Wehren und dem schnellen Eingreifen, konnte jedoch ein größeres Schadensausmaß verhindert werden.
Nach Abrücken der ersten Einsatzkräfte und verblieb der örtlich zuständigen Feuerwehr loderten die Flammen im südöstlichen Deckenbereich noch einmal kräftig auf und konnten von der Brandwache vor Ort – nach Öffnen der Dachhaut – schnell gelöscht werden. Alles in allem war es wieder ein erfolgreicher Einsatz der schlagkräftigen Feuerwehr Klagenfurt.

Dauer des Einsatzes:[u] 240 Minuten
[u]Alarmierte Feuerwehren:
FF Hauptwache, FF St.Georgen am Sandhof, FF Haidach, FF St.Peter, FF St.Ruprecht, FF St.Martin – Klagenfurt, FF Emmersdorf, FF Viktring-Stein/Neudorf, Berufsfeuerwehr Klagenfurt.

Freiw. Feuerwehr Haidach

ORF-BERICHT:
Die Klagenfurter Feuerwehren mussten in der Nacht zum Sonntag, 11.01.2009 einem gefährlichen Großeinsatz absolvieren: In einer Lkw-Reparaturwerkstätte war ein Brand ausgebrochen. Es entstand hoher Sachschaden.

Es bestand höchste Explosionsgefahr
Der Großbrand in der Halle der Klagenfurter Werkstätte ist aus bisher unbekannter Ursache ausgebrochen. Die Besitzer bemerkten den Rauch und verständigten die Einsatzkräfte.

Wie Gottfried Strieder von der Berufsfeuerwehr Klagenfurt schilderte, habe man bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr feststellen müssen, dass sich der Brand über die gesamte Halle auszuweiten drohte, weshalb sofort Bezirksalarm ausgelöst wurde.

„Wir mussten die Dachhaut auf zwei Seiten öffnen, um den Brand im Außen- und Innenangriff bekämpfen zu können“, so Strieder. Der Einsatz war sehr gefährlich, es bestand Explosionsgefahr durch Gasflaschen. Auch die vollen Tanks der in der Halle abgestellten Sattelschlepper hätten zusätzliche Gefahren gebracht.

Kälte ließ das Löschwasser gefrieren
„Erschwerend kam die niedrige Außentemperatur dazu, die das Löschwasser innerhalb weniger Sekunden zum Gefrieren brachte. Zum Glück wurden wir rechtzeitig alarmiert. Wenn die Verständigung zu einem späteren Zeitpunkt passiert wäre, hätten sich die Gasflaschen entzünden können, was zu Explosionen geführt hätte“, so Striedinger.

Es dauerte vier Stunden, bis die 100 Feuerwehrmänner die Flammen löschen konnten. Die Höhe des Sachschadens wird auf „mehrere hunderttausend Euro“ geschätzt. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

ORF Kärnten

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