Technisch

D: Schwierige Tierrettung -> Rettung eines festgefrorenen Haubentauchers

Herdecke (Deutschland): Zu einer schwierigen Tierrettung wurde am Morgen des 10. Jänner 2009 die Herdecker Feuerwehr alarmiert. Um 9:39 Uhr bemerkte ein Spaziergänger, dass im Hengsteysee (Höhe RWE-Koepchenwerk) ein „Haubentaucher“ im Eis eingefroren war.

Der hilflose Wasservogel steckte etwa fünf Meter vom Ufer entfernt im Eis fest. Die alarmierte Herdecker Feuerwehr versuchte mit verschiedenen Einsatzmitteln das Tier zu retten: Zunächst wurde versucht das Tier mit einem Käscher einzufangen, was jedoch misslang. Das brüchige Eis konnte durch die Einsatzkräfte nicht betreten werden. „Das wäre lebensgefährlich“, kommentierte ein Feuerwehrsprecher. Auch die Rettung des Haubentauchers mit einem speziellen „Eisretter“ scheiterte.

Schließlich wurde die große Drehleiter in Stellung gebracht. Oberfeuerwehrmann Dennis Zimmermann, der im Korb mit einem Haltegurt gesicherter war, rettete das hilflose Tier schließlich aus dem Eis. Das verletzte und unterkühlte Tier wurde anschließend aufgewärmt und mit einem Feuerwehrfahrzeug zu einem Wittener Tierarzt gebracht. Der Wasservogel verblieb dort.

„Tierrettungen haben nach der Menschenrettung die zweit höchste Priorität bei der Feuerwehr“, erläutert ein Feuerwehrsprecher. Insgesamt waren zwölf Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen über drei Stunden im Einsatz.

Feuerwehr Herdecke

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