D: Rauchmelder als Lebensretter bei Wohnungsbrand In Ratingen
Ratingen (Deutschland): Einem Rauchmelder und einem aufmerksamen Nachbarn verdankt eine 88-jährige Ratingerin vermutlich ihr Leben. Am 5. Jänner 2009 gegen 03.30 Uhr weckte einen Bewohner eines Wohnhauses an der Krummenweger Straße, selbst aktiver Feuerwehrmann in Ratingen-Lintorf,…
ein ausgelöster Rauchmelder im Hausflur. Als er nachschaute entdeckte er Rauch, der aus der Wohnung seiner Nachbarin drang und alarmierte sofort die Feuerwehr. Mit einem Schlüssel öffnete er die Tür, konnte aber wegen der starken Verrauchung nicht mehr in die Wohnung eindringen.
Von der Kreisleitstelle in Mettmann wurde die Feuerwehr Ratingen um 03.31 Uhr mit dem Alarmierungsstichwort „Feuer, Person in Gefahr“ alarmiert. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden sofort zwei Trupps unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Menschenrettung eingesetzt. Zeitgleich wurde ein sogenannter Rauchverschluss und ein Überdrucklüfter eingesetzt.

Innerhalb kürzester Zeit konnte die Seniorin aus ihrem Schlafzimmer gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden. Sie wurde mit dem Verdacht auf eine rauchgasvergiftung von einem Rettungswagen in das St. Marien Krankenhaus eingeliefert. Brandursache war eine Adventskranz, der aus bislang ungeklärter Ursache in Flammen aufgegangen war. Von hier aus breitete der Brand sich aus, konnte aber nach der abgeschlossenen Rettung sofort gelöscht werden. Nach der Entrauchung der Wohnung wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Die Feuerwehr Ratingen war mit den Standorten Ratingen-Lintorf, Ratingen-Breitscheid und der Berufsfeuerwehr mit zwölf Fahrzeugen und 37 Einsatzkräften vor Ort.
