Oö: Dach bei Brand in Gallneukirchen eingestürzt

Gallneukirchen (Oö): Großeinsatz von neun Feuerwehren samt Atemschutz: Übergreifen der Flammen auf Bezirksaltenheim konnte verhindert werden!
In den Abendstunden kam es am Abend des 16. Juli 2008 in Gallneukirchen (Bez. Urfahr-Umgebung) zu einem spektakulären Brand: Neun Feuerwehren samt Atemschutztrupp und Notarzt mussten ausrücken, um die Flammen in einem Wohnhaus in der Nähe der Gusen zu löschen. Das Hauptproblem: Das Gebiet ist dicht verbaut, gegenüber des Doppelhauses befindet sich das Bezirksaltenheim.

„Wir mussten verhindern, dass das Feuer auf andere Gebäude übergreift“, schildert Einsatzleiter Martin Purner vor Ort im Volksblatt-Gespräch. Als die Feuerwehr zum Einsatzort kam, waren zum Glück alle Bewohner des Hauses bereits in Sicherheit. Noch ist unklar, wie es zum Brand gekommen ist. Verletzt wurde niemand.
Im Haus selbst wohnen Jugendliche. „Ich habe vermitteln müssen, denn die Burschen wollten unbedingt noch einmal rein, um sich etwa die Bankomatkarte zu holen“, erzählt Bürgermeister Walter Böck. Doch dies musste die Feuerwehr aus Sicherheitsgründen verbieten.

Darüberhinaus musste auch gesichert werden, dass die jungen Leute eine Bleibe für die Nacht haben. „Das Haus ist total zerstört“, so Purner. „Aber sie werden bei Freunden übernachten können“, versichert Böck.
Foto Kerschi
Neues Volksblatt
Freiw. Feuerwehr Gallneukirchen
