Nö: Mehrtägige Löscharbeiten bei Silobrand in Ebergassing

Ebergassing (Nö): Ein Silobrand und Staubexplosion lösten einen Großeinsatz der Feuerwehren aus. Am 24. August 2012 alarmierte der Disponent der Abschnittsalarmzentrale Schwechat …
… kurz nach 23.00 Uhr mit der Alarmstufe „Brand 4“ in Summe acht Feuerwehren zu einem Silobrand bei der Firma Königshofer in Ebergssing. Eine brennende Silozelle dürfte vermutlich zu einer Staubexplosion in einem der Silotürme geführt haben. Zerborstene Fester flogen meterweit durch die Gegend, verletzt wurde aber glücklicherweise niemand!

Mit mehreren Atemschutztrupps, dem Höhenrettungsfahrzeug der Feuerwehr Ebergassing und vier Wärmebildkameras konnte der Brand in den Technikräumen und im Stiegenhaus bekämpft werden. Da sich der Brand auch in Lüftungsleitungen ausgebreitet hat, mussten diese mit Trennschleifern und Brechwerkzeug geöffnet und abgelöscht werden.

Um zwei Uhr in der Früh wurde begonnen die brennende Silozelle – mit ca. 40t Futtermittel beladen – wird unter schwerem Atemschutz aus einem !!!ein Meter breitem Raum!!! händisch ausgeräumt und mit einem C-Rohr abgelöscht.
UPDATE 25.08.2012 23.00 Uhr:
Nach mehreren Stunden verdienter Pause wurde die Feuerwehr Himberg um kurz vor 18.00 Uhr wieder zur Brandhilfeleistung beim Silobrand in Ebergassing alarmiert.

Wie schon berichtet, wurde seit 05:00 Uhr in der Früh die brennende Speicherzelle, beladen mit 40t Futtermittel, entleert. Ab 09.00 Uhr in der Früh konnten die Ausräumarbeiten endlich durch einen Saugwagen unterstützt werden. Nachdem auch erhöhte Kohlenmonoxid Werte in den Nebenzellen gemessen werden konnte, hat man um 16:00 mit der Inertisierung mit Stickstoff begonnen.

Auch nach 23.00 Uhr konnten die Ausräum- und Inertisierungsarbeiten noch immer nicht beendet werden. Die Einsatzmannschaft wird in einem drei Stundenrhythmus permanent aufrechterhalten.
Zur Zeit waren cirka im Einsatz:
16 Feuerwehren
270 Mann
52 Fahrzeuge
