Oö: Segnung des neuen A-Bootes der Feuerwehr Kappern
Kappern (Oö): Der 19. April 2008 wird als historischer Tag in die Geschichte der Feuerwehr Kappern eingehen.
Zum Einen fand die Segnung des neuen Arbeitsbootes statt. Zum Anderen wurde das erste Zeughaus der Wehr seinem neuen Besitzer, dem Museumsverein Marchtrenk, übergeben und somit nicht einfach seinem Schicksal überlassen. Vor dem festlichen Teil bestand für die Bevölkerung die Möglichkeit mit dem neuen Wasserfahrzeug eine Runde auf der Traun mitzufahren. Auch Bürgermeister Fritz Kaspar ließ sich dies nicht entgehen und durfte zu seiner Überraschung auch kurzfristig das Steuer übernehmen, was ihm sichtlich sehr viel Spaß bereitete.

Parallel dazu fand im Feuerwehrhaus ein Tag der offenen Tür statt. Zahlreiche Marchtrenker sahen sich nach Lust und Laune im Haus um oder ließen sich von Kameraden durch die Räume führen. Zum anschließenden Festakt waren viele Ehrengäste und Feuerwehren aus den angrenzenden Gemeinden geladen, die auch in großer Zahl erschienen. Kommandant Thomas Kiefer sprach in seiner Rede zunächst von der äußerst positiven Entwicklung des Wasserdienstes in Kappern. Vor 2002 war in unserem Bereich ein weißer Fleck auf der Landkarte der Wasserstützpunkte.

Nach dem Ankauf und der Ausbildung mit Feuerwehrzillen wurde im vergangenen Jahr schließlich ein neues Arbeitsboot vom Landes-Katastrophenhilfsdienst nach Kappern verlagert. 21 ausgebildete Schiffsführer sorgen dafür, dass das Boot rund um die Uhr in ganz Oberösterreich eingesetzt werden kann. Mit dem Wunsch nach einer erfolgreichen und unfallfreien Arbeit bat er Pfarrer Mag. Alois Hofmann um den Segen für das Boot. Danach folgte er 2. Höhepunkt der Veranstaltung. Zum alten Zeughaus erwähnte er, dass er sehr froh ist, dass es nicht einfach verkauft bzw. abgerissen wurde.

Es erzählt Geschichten aus einer Zeit in der das Feuerwehrwesen nicht so modern wie heute betrieben wurde und diese Geschichten soll es nun auch den „jüngeren“ Marchtrenkern näher bringen. Dafür wird der Museumsverein Marchtrenk sorgen, der das Gebäude in Form eines symbolischen Euros der Feuerwehr abkaufte und dieses der Bevölkerung in Zukunft als Feuerwehrmuseum zugänglich machen wird.
