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Sbg: Feuerwehrhaussegnung des Löschzuges Bad Dürrnberg (Hallein)

Hallein (Sbg): Am Samstag, dem 15. September 2007, konnte nach zehn Monatiger Bauzeit das neue Feuerwehrhaus des Löschzuges Bad Dürrnberg seiner Bestimmung übergeben werden.

Anlässlich des Festaktes konnten Ortsfeuerwehrkommandant BR Otto Miller und Löschzugskommandant BI Josef Brüggler eine Vielzahl an Ehrengästen und Feuerwehrkameraden aus Nah und Fern begrüßen. An der Spitze Bürgermeister Dr. Christian Stöckl mit den Vizebürgermeistern Dr. Astrid Stranger und Gerhard Anzengruber mit ihren Mitgliedern der Gemeindevertretung. Seitens der Landesregierung konnten Landesrat Walter Blachfellner und der zweite Präsident des Salzburger Landtages Michael Neureiter begrüßt werden. Für den Errichter dieses Objektes, der Salzburg Wohnbau war Geschäftsführer Ing. Christian Struber anwesend.

Nicht zu vergessen natürlich die Spitze des Salzburger und Tennengauer Feuerwehrwesens mit Landesfeuerwehrkommandant LBD Anton Brandauer und Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Anton Schinnerl, welche selbstverständlich diesen Festaktes beiwohnten.
Eine besondere Freude war es, Fahnenabordnungen und Feuerwehrfunktionäre aus dem gesamten Bezirk bzw. dem benachbarten Bayern, aus Oberösterreich und Südtirol begrüßen zu dürfen.

In einem ökumenischen Gottesdienst der durch Dechant Mag. Johann Schreilechner und Pfarrer Dr. Priewasser zelebriert wurde, konnte diese neue Heimstätte des Löschzuges Bad Dürrnberg gesegnet werden.

Was wäre eine Feuerwehrhauseinweihung ohne Geschenke. So wurden den Kameraden des Löschzuges Bad Dürrnberg durch die Hauptwache Hallein, der Patenfeuerwehr Löschzug Au und der Feuerwehr Berchtesgaden ein Hl. Rupert, ein Hl. Florian und ein Feuerwehrmann aus Holz namens „Schlaucherl“ für ihr Feuerwehrhaus übergeben.

In den Ansprachen aller Festredner wurde immer wieder die Wichtigkeit des Feuerwehrwesens am Dürrnberg betont und das es unerlässlich war, eine neue und am modernsten Stand der Technik befindliche Zeugstätte zu bauen! Das alte Feuerwehrhaus in Mitten des Dorfplatzes aus dem Jahre 1958 war schon lange nicht mehr zeitgemäß und platzte aus allen Nähten. Geringe Parkmöglichkeiten und enge Zu- und Ausfahrten führten bei Einsätzen immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Bei diesem Festakt zeichnete Ortsfeuerwehrkommandant BR Otto Miller auch Kameraden des Dürrnbergs für ihre Leistungen aus:
BI Josef Brüggler wurde das Verdienstzeichen 3. Stufe des ÖBFV verliehen, Lm Helmut Schörghofer und Lm Reinhold Gruber wurden seitens des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg mit dem Verdienstzeichen 3. Stufe geehrt. Nicht zu vergessen sind die Jahrzehnte langen Tätigkeiten von Eva Schweickhardt, die an der Seite ihres Gattes mehr als 30 Jahre als Zeugwartin die gute Seele des Dürrnberger Feuerwehrhauses darstellte. Sie erhielt das Ehrenzeichen 3. Stufe des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg.

Ein Dank galt aber allen Kameraden, egal in welche Funktion, die zum Gelingen dieses wunderschönen Feuerwehrhauses beitrugen! Zuletzt konnten BR Otto Miller und Dürrnbergs Löschzugskommandant BI Josef Brüggler von Kreisbrandinspektor des Berchtesgadener Landes – Stefan Pfnür, die Medaille für internationale Zusammenarbeit des Deutschen Feuerwehrverbandes entgegen nehmen.

Die Salzburger Landeshymne bildete den Abschluss des Festaktes.

Kurz einige Eckpunkte des neuen Feuerwehrhauses:
Errichtet wurde dieses Gebäude in der Hellstrasse – direkt an der Dürrnberger Landesstrasse. Die Baukosten betrugen inkl. Zukauf eines Grundstückes rund Euro 850.000.-. Gemeinsam mit der HTL Hallein unter der Leitung von Architekt Roland Hermannseder wurde dieses als Maturaprojekt verwirklicht. Bauträger war die Salzburg Wohnbau.

Dieses moderne und auf dem neuesten Stand der Technik befindliche Feuerwehrhaus beinhaltet zwei Stellplätze für die beiden Einsatzfahrzeuge, ein Kat-Lager mit Werkstättenbereich, einen Funkraum, dementsprechende Toilett- und Sanitäreinrichtungen, einen Schulungs- und Kameradschaftsraum mit Küche, sowie für die Verwaltung ein Büro. Das Niveau der Fahrzeughalle musste nach unter verlegt werden, Die Ausfahrt erfolgt über eine Rampe. Auch eine Wohnung wurde in dieses Bauvorhaben eingebunden.

Die Bauzeit betrug in etwa zehn Monate.

Freiw. Feuerwehr Hallein

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