Oö: In Donau gesprungen – Dramatischer Rettungseinsatz in Linz
Linz: In letzter Minute haben Dienstagfrüh, 16.1.2007, Polizei, Feuerwehr und Rettung eine 20-jährige Frau, die sich das Leben nehmen wollte aus der Donau gefischt. Um ein Haar wäre die Mutter eines fünf Monate alten Kinder unter ein Frachtschiff gezogen worden.
Kurz nach 7.30 Uhr sprang die verzweifelte Frau von der Linzer Eisenbahnbrücke in die eiskalte Donau. Mehrere Polizeistreifen waren zu dieser Zeit schon auf der Suche nach ihr. Die junge Frau, die vor ein paar Monaten Mutter geworden ist, hatte die Verzweiflungstat per SMS einer Bekannten angekündigt.
Kurz nach dem Sprung wurde die Frau um Hilfe schreiend in der Donau gesichtet. Die Strompolizei, Feuerwehr und die Rettung wurden sofort alarmiert. Innerhalb von Minuten war die Feuerwehr mit zwei Schlauchbooten im Einsatz. Die Frau trieb immer weiter ab und auf ein Frachtschiff zu. Zu ihrem Glück bemerkte sie die Besatzung und warf sofort einen Rettungsring ins Wasser. Der Frau gelang es, sich an dem Reifen festzuhalten.
Kurz darauf wurde sie von Feuerwehrleuten aus dem Wasser gezogen und ans Ufer gebracht, wo sie sofort von einem Notarztteam versorgt wurde. Die völlig unterkühlte Mutter wurde ins Krankenhaus der Elisabethinen gebracht.
