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Wien: Obdachloser verbrannte nach Entzündung seiner Kleidung

Wien: Ein schrecklicher Unfall hat sich am 11. Dezember 2005 im AKH ereignet: Ein Obdachloser, der vermutlich im Stiegenhaus übernachten wollte, hat sich offenbar aus Unachtsamkeit selbst in Brand gesetzt. Der Mann starb.

Der 59-jährige Mann dürfte in der Nacht auf Sonntag in einem Stiegenhaus des AKH übernachtet haben. In den frühen Morgenstunden soll er versucht haben, mit einem Feuerzeug im Dunkeln für Licht zu sorgen. Dabei hat laut Polizei seine dick wattierte Polyester-Jacke Feuer gefangen. Blitzartig ging das leicht entzündliche Material der Jacke in Flammen auf. Der Mann schaffte es noch, die lichterloh brennende Jacke auszuziehen. Das Feuer hatte da aber schon auf andere Kleidungsstücke übergegriffen.
Sonntagvormittag wurde die Leiche des Obdachlosen gefunden. Die Ermittlungen der Polizei brachten den Ablauf des tragischen Unglücks ans Licht. Fremdverschulden sei auszuschließen.

ORF Wien

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