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Deutschland: Feuerwehren bei Schneekatastrophe im Dauereinsatz

Deutschland: Nunmehr vier Nächte in Folge sind hessische Feuerwehreinsatzkräfte in Nordrhein-Westfalen (NRW) im Umkreis von Münster mit Stand vom 29. November 2005 im Einsatz, um zusammen mit den anderen Hilfsorganisationen die Folgen der Schneekatastrophe zu bewältigen.

Schwerpunkt der hessischen Unterstützungsaktion, die auf ein offizielles Hilfeersuchen der Landesregierung NRW zurückgeht, war und ist es insbesondere, die Stromversorgung wieder herzustellen. Dabei sind rund 700 hessische Feuerwehrkräfte – allerdings im Wechsel – zum Einsatz gekommen. Derzeit geht man davon aus, dass spätestens bis morgen die Unterstützungsaktion durch die hessischen Helfer/innen der Feuerwehren abgeschlossen sein wird.

Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Hessen (LFV), Ralf Ackermann (Rodgau), hat deshalb – ebenso wie Innenminister Volker Bouffier – allen beteiligten Feuerwehren in Hessen gedankt, die mit ihrer schnellen und unbürokratische Hilfe dafür gesorgt haben, dass „insbesondere der betroffenen Bevölkerung mit dem Aufbau einer Energienotversorgung in vielen Bereichen geholfen werden konnte“. Allein aus Hessen sind dabei vor Ort rund 200 Notstromgeneratoren eingesetzt worden. Beteiligt an der hessischen Unterstützungsaktion haben sich vor allem Feuerwehren aus den Landkreisen Rheingau-Taunus, Main-Taunus, Schwalm-Eder, Main-Kinzig, Offenbach, Hochtaunus, Groß-Gerau, der Stadt Wiesbaden sowie Frankfurt und aus der Region Kassel.

Für den LFV Hessen, der landesweit über 75.000 aktive Einsatzkräfte in 2.620 Freiwilligen Feuerwehren in sechs Berufsfeuerwehren vertritt, machen die Erfahrungen aus der NRW-Schneekatastrophe vom Wochenende erneut deutlich, „dass insbesondere der Ausbau und die Sicherstellung des Katastrophenschutz weiterhin eine hohe Priorität haben muss“. Verbandspräsident Ralf Ackerman hierzu: „Gerade die Feuerwehren mit ihrem flächendeckenden Hilfeleistungsnetz sind und bleiben hier ein wichtiger Faktor, wenn es um die schnelle Hilfe im Interesse der Bürger/innen geht. Zudem zeigt sich, dass immer wieder auch in unseren Regionen Katastrophen vorkommen können. Neben einem leistungsstarken Katastrophenschutz muss noch mehr dafür getan werden, dass das Bewusstsein und das Handeln der Bevölkerung für die eigene Vorsorge und Sicherheit gestärkt wird“.

Landes-Feuerwehrverband Hessen

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