Nö: 33. Landesfeuerwehrjugendlager in Unter-Oberndorf Bez. St. Pölten
Unter-Oberndorf (Nö): 4500 Mädchen, Burschen, Betreuer und Betreuerinnen nahmen am 33. Landestreffen der NÖ Feuerwehrjugend in Unter-Oberndorf bei Neulengbach teil. In 32 Jahren hat sich die Teilnehmerzahl um das Zwanzigfache erhöht.
Gegenüber dem Vorjahr bedeutet die heurige Zahl eine Steigerung von 70 Jugendfeuerwehrmitgliedern. Die Jugendstadt ist auf 425 Zelte angewachsen. Am Donnerstag, dem 7. Juli 2005, machte sich die Feuerwehrjugend aus Gänserndorf mit 13 Jungs und 3 Betreuern um ca. 05:00 Uhr auf den Weg nach Unter-Oberndorf Bez. St. Pölten. Bevor es zur Lagereröffnung ging wurde der Einzelbewerb der 10 bis 12 Jährigen abgehalten, wo drei Jugendfeuerwehrmänner aus Gänserndorf teilnahmen. Diese konnten den Bewerb auf einer noch trockenen Bewerbsbahn positiv durchführen und sich so die Abzeichen in Bronze sichern.

Bei der Lagereröffnung die am Abend durchgeführt wurde, konnten zahlreiche Ehrengäste und Gästegruppen verschiedener Länder begrüßt werden. Unter ihnen auch eine Gästegruppe aus Pentling bei Regensburg (D) mit der die Feuerwehr der Stadt Gänserndorf schon seit einigen Jahren eine enge Freundschaft pflegt. Nach einer sehr verregneten Nacht auf Freitag, wo schon einige Lagerteilnehmer abreisten, konnte dann doch am Freitag Vormittag der Gruppenbewerb in Bronze der 12 bis 15 jährigen abgehalten werden. Unter nicht gerade optimalen Wettkampfbedingungen startete die Jugendgruppe Gänserndorf um 09:30 Uhr in den Bronze Bewerb. Die „Wildgänse“ haben den Bewerb trotz starker Regenschauern erfolgreich gemeistert.
Nach der Durchführung des Staffellaufes, der als zweiter Teil zum Bewerb zählt, konnten sich auch unsere älteren Jungs die begehrten Bronzeabzeichen des Gruppenbewerbes sichern. Gleich nach der Durchführung der Bronzebewerbe spitzte sich die Lage im Lagergelände immer mehr zu und somit wurde am Freitag bei der Jugendführerbesprechung mit den Verantwortlichen des NÖ Landesfeuerwehrverbandes entschieden das 33. Landesjugendlager abzubrechen. In den diversen Unterlagern war die Überschwemmungen schon so stark, dass ein Drittel der Lagerteilnehmer sich entschied noch am selben Tag abzureisen. Die Jugendgruppe aus Gänserndorf entschied sich die Heimreise erst am Samstag anzutreten, da eine Gefährdung des Zeltes nicht bestand.
Da ja auch der Silberbewerb um das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen am Samstag Vormittag stattfinden hätte sollen, wurde dieser natürlich aufgrund der Situation abgesagt und findet nachträglich im September statt. Samstag Mittag bauten dann die letzten Jugendgruppen ihre Zelte ab und machten sich auf die Heimreise, unter ihnen auch die Jugendgruppe aus Gänserndorf.

Nach der Ankunft im Gänserndorfer Feuerwehrhaus wurde noch das Zelt gereinigt und das Lagerzubehör wieder verstaut, bevor Kommandant HBI Heinrich Koller die Abzeichen und Urkunden an die Jugendgruppe überreichte. Auch wenn es nur ein kurzes und verregnetes Lager war, hatten unsere Jungs sehr viel Spaß und so freut man sich bereits auf nächstes Jahr wo das 34. NÖ Landesjugendlager in Aspang am Wechsel abgehalten wird.
Bericht der FF Klosterneuburg:
20 Teilnehmer der Klosterneuburger Feuerwehrjugend waren dabei – neun davon haben mit Erfolg am Bewerb um das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Bronze teilgenommen. Für die – ebenfalls neun – Feuerwehrjugendmitglieder, die schon im Vorjahr Bronze erworben haben und heuer zum Bewerb für Silber antreten wollten, heißt es allerdings warten – der Bewerb konnte wegen der starken Regenfälle nicht durchgeführt werden.
Konnte man am Donnerstag noch hoffen, dass die Witterung durchhalten würde, so zeigte sich nach einer Nacht und einem Tag fast ununterbrochener Regenfälle am Abend des Freitag, dass die Belastung der Wiesen durch Regen und tausende Teilnehmer zu viel feucht-föhliche Belastung brachte. Der für Samstag vorgesehene Silber-Bewerb mußte abgesagt und das Lager vorzeitig am Samstag beendet werden.

Die erfolgreiche Bewerbsgruppe Klosterneuburg für das FJLA in Bronze – von links nach rechts:
Daniela Schöpe (Klosterneuburg), Benjamin Petutschnig (Kritzendorf), Sandra Ott (Klosterneuburg), Benjamin Dreisiebner (Kierling), Bernhard Bayzek (Klosterneuburg), Daniela Jäger (Höflein), Dominik Lachmayer (Klosterneuburg), Martin Christian Reithmayer (Weidling), Benedikt Oeschlmüller (Kritzendorf)
Trotzdem – für die Klosterneuburger Gruppe war das – alljährlich nach Ferienbeginn stattfindende – Landestreffen ebenso wie für den Großteil der insgesamt rund 4.500 Teilnehmer – jedenfalls eine erlebnisreiche, gemeinschaftliche und erfreuliche Abwechslung. Nach der Rückkehr und rund vier Stunden gemeinsamer Reinigungsarbeiten waren dann am Samstag die Spuren der regenweichen Wiesen und Wege wieder beseitigt – und der Wille, beim nächsten derartigen Angebot der NÖ Feuerwehrjugend wieder mitzumachen, ungebrochen.
