Nö: Zwei spektakuläre Unfälle auf der A 21
Brunn/G. (Nö): Die FF Brunn am Gebirge war gerade erst von einem spektakulären Wohnhausbrand, bei dem es einen Schwerverletzten gegeben hatte eingerückt, schon erreichte sie in den Morgenstunden des 24. März 2005 die nächste Alarmierung der Bezirksalarmzentrale Mödling.
Auf der Aussenringautobahn A 21 zwischen Brunn und Vösendorf hatte sich gegen 5.30 Uhr früh ein Lkw auf der ansteigende Leitschiene „eingeparkt“.
Der Lastwagenlenker blieb glücklicherweise unverletzt, sein tonnenschweres Fahrzeug hatte den Sprung allerdings weniger gut verkraftet.

Der mit drei Fahrzeugen und 12 Mann angerückten Feuerwehr Brunn kostete es einige Mühe, den Lkw von der Leitschiene zu entfernen. Dies gelang schließlich mit Hilfe pneumatischer Hebekissen und der Seilwinde des Schweren Rüstfahrzeuges. Die schwierige Fahrzeugbergung dauerte fast zwei Stunden.
In den Nachmittagsstunden der nächste schwere Crash: „Verkehrsunfall auf der A 21, mehrere eingeklemmte Personen“ lautete die Alarmierung für die Feuerwehren von Gaaden, Sittendorf und Sparbach. Zwischen den Abfahrten Heiligenkreuz und Hinterbrühl war ein auf der zweiten Fahrspur Richtung Wien fahrender ungarischer Pkw aus unbekannter Ursache ins Schleudern geraten.

Der Wagen schlitterte quer über die Autobahn, durchstieß die Leitschiene am rechten Fahrbahnrand und kam schließlich im Straßengraben zum Stillstand.

Als kurz darauf die alarmierten Feuerwehren eintrafen, fanden sie die beiden Fahrzeuginsassen zwar unbestimmten Grades verletzt, doch glücklicherweise nicht eingeklemmt vor. Beide Personen waren ansprechbar. Sie wurden vom Roten Kreuz und der Besatzung des ÖAMTC-Notarzthubschraubers erstversorgt und in die Unfallabteilung des Thermenklinikums Mödling eingeliefert.
Nach Abschluss der Unfallaufnahme durch die Autobahngendarmerie wurde das total beschädigte Fahrzeug mit Hilfe des Krans des Schweren Rüstfahrzeuges aus dem Straßengraben geborgen und von der Autobahn entfernt.
