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Zahlreiche Überflutungen nach Tauwetter in Oö und Nö

Ober- und Niederösterreich: Zu zahlreichen Überschwemmungen und Sturmschäden ist es in der Nacht auf Sonntag, dem 13.2.2005, in Oberösterreich gekommen. Vor allem in Inn- und Hausruckviertel waren Gewässer über die Ufer getreten.

Einige Straßen mussten wegen Überflutung oder umgestürzter Bäume gesperrt werden, wie die Gendarmerie am Sonntag bekannt gab. Heftige Niederschläge wurden auch in Niederösterreich registriert.

In Oberösterreich waren besonders die Bezirke Braunau am Inn, Ried im Innkreis, Eferding, Freistadt und Vöcklabruck durch starke Regenfälle und Sturm betroffen. In Bad Schallerbach drohte die Trattnach über die Ufer zu treten. In Gutau und in Freistadt führten Eisstaus an der Feldaist zu Überflutungen. In Linz überschritt der Pegelstand am Sonntag die Vier-Meter-Marke, das sei noch einen halben Meter unter der „kritischen Grenzmarke“ entfernt, so der Hydrographische Dienst Oberösterreich.

Wegen Lawinengefahr weiterhin gesperrt waren am Sonntagvormittag der Koppenpass zwischen Obertraun und Bad Aussee, der Hengstpass zwischen Oberlaussa und Unterlaussa und die Langbathsee Landesstraße bei Ebensee. In der Nähe der Hallstätter Landesstraße war ein Schneebrett abgegangen, die Straße konnte am Sonntag aber wieder freigegeben werden. Hallstatt und Obertraun waren somit wieder erreichbar.

In Niederösterreich haben in der Nacht auf Sonntag teils heftige Niederschläge die Pegelstände einiger Flüsse steigen lassen. Gegen 4.00 Uhr wurde von der Feuerwehr Hochwasserwarnung für den Donau-Abschnitt von der Wachau bis Hainburg gegeben. Bewohnte Gebiete waren aber nicht gefährdet.

Salzburger Nachrichten

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