Oö: Querstehende Lkws am winterlichen Pötschenpass
Bad Goisern (Oö): Die winterlichen Straßenverhältnisse machten am Nachmittag des 1. Februar 2005 am Pötschenpass bei Bad Goisern vor allem Schwerfahrzeugen zu schaffen. Trotz montierter Schneeketten hatten einige Fahrzeuge große Mühe, die Passstrasse zu bewältigen.
Kurz vor der Passhöhe bei der so genannten „Kehre 2“ rutschte ein Sattelzug aufgrund des dortigen Gefälles von der Straße in das Kurveninnere.
Ein nachkommender Lkw-Zug – bei dem keine Ketten montiert waren(!) – wollte an diesem vorbeifahren. Bei diesem Manöver geriet aber auch sein Fahrzeug ins Rutschen. Die Folge waren zwei hängengebliebene Sattelzüge, die ein Vorbeikommen in beiden Fahrtrichtungen unmöglich machten.

Die alarmierte Feuerwehr St. Agatha forderte aufgrund der vorgefundenen Lage zur Unterstützung die Feuerwehren Bad Goisern und Bad Aussee an. Mit „Tank Bad Aussee“ gelang es, den Sattelzug soweit zu bewegen, sodass „SRF St. Agatha“ und „Last Goisern“ in gemeinsamem Zug das Schwerfahrzeug wieder auf die Fahrbahn ziehen konnten. Weitere feststehende LKW´s mussten ebenfalls die Hilfe der Feuerwehr in Anspruch nehmen, ehe nach intensiver Räumung durch die Straßenmeisterei die Totalsperre wieder aufgehoben werden konnte.
Bericht der FF Bad Aussee:
Am 1.2.2005 wurde die FF Bad Aussee um 14.05 Uhr zur Bergeunterstützung auf die oberösterreichische Seite des Pötschenpasses gerufen. Durch starken Schneefall rutschte ein unbeladenes Sattelkraftfahrzeug bei der „2er Kehre“ in den Schnee. Ein anderer LKW versuchte am stehenden Fahrzeug ohne Schneeketten vorbeizufahren und kam ebenfalls zum Stillstand. Da die Feuerwehren St. Agatha und Bad Goisern die Stelle nicht passieren konnten, wurde die FF Bad Aussee alarmiert. Mit dem TLF-A konnte ein Lkw soweit bewegt werden, dass die oberösterreichischen Einsatzkräfte vorbei konnten.

Mit Hilfe von Last Goisern und SRF St. Agatha konnte der im Schnee steckende Lkw-Zug aus seiner Lage befreit werden. Sogleich wurde auch der zweite Lkw-Zug auf die Passhöhe gezogen. Die B145 mußte für zwei Stunden gesperrt werden. Es kam zu einem erheblichen Stau.
Wichtig zu erwähnen ist auch, dass die Zusammenarbeit zwischen oberösterreichen und steirischen Feuerwehren bei uns bestens funktioniert!
