Stmk: 2004 über 1.000 Menschen gerettet / aus Notlagen befreit
Steiermark: Der Landes-Feuerwehrverband Steiermark hat am 12. Jänner 2005 die beeindruckende Einsatzbilanz für das Jahr 2004 vorgelegt. Insgesamt haben die steirischen Feuerwehrleute im vergangenen Jahr mehr als 1.000 Menschen das Leben gerettet.
Mehr als 38.500 Einsätze haben die steirischen Florianijünger im vergangenen Jahr geleistet, mehr als drei Viertel davon waren technische Einsätze. Die Liste der Einsatzgebiete der Feuerwehren ist lang. Vom Brand bis zum Verkehrsunfall, vom Sturmschaden bis zum Gefahrenguteinsatz – überall ist die Feuerwehr gefordert.
Die gute Ausrüstung und Ausbildung der steirischen Feuerwehren, aber auch die immer besseren Schutzeinrichtungen, machen die Steiermark zu einer der sichersten Regionen in der EU. Der statistische Wert von sieben Brandtoten pro einer Million Einwohner zählt europaweit zu den niedrigsten. 1.028 Steirerinnen und Steirer verdankten im Jahr 2004 ihr Leben dem raschen Einsatz der Feuerwehr, sei es bei Bränden, Verkehrsunfällen oder anderen gefährlichen Situationen.
Mittlerweile ist auch die Diskussion um die Zusammenlegung steirischer Feuerwehren vom Tisch, sagte Landesbranddirektor Franz Hauptmann. „Diese Diskussion hat sich, glaube ich, erübrigt. Wir haben ja diese Studie, die von der Karl-Franzens-Universität durchgeführt wurde. Diese empirische Umfrage hat gezeigt, dass von der Bevölkerung keine Zusammenlegung gewünscht wird. Zum anderen ist es meiner Ansicht nach auch nicht richtig, in diese Richtung zu denken, denn wir würden ja für Großeinsätze unsere Personalreserven verlieren.“
Auch Nachwuchssorgen kennen die steirischen Feuerwehren derzeit nicht, freut sich der Landesfeuerwehrkommandant. „Die Feuerwehrjugend ist stark im Aufwind. Wir haben von insgesamt 48.000 Feuerwehrleuten knapp 6.000 Feuerwehrjugendliche in unseren Reihen, das ist eine starke Verbesserung. Wir wollen auch in Zukunft wesentliche Schritte zur Förderung unserer Feuerwehrjugend setzen.“
