Flutwelle Asien: Dt. Feuerwehr entsendet weiteren Erkundungstrupp
Südasien – Deutschland – Österreich: Zu einem weiteren Erkundungseinsatz wird der deutsche Brandoberrat Andreas Karsten derzeit von Banda Aceh (Indonesien) nach Sri Lanka verlegt. Mit einem Kollegen des Technischen Hilfswerks (THW) soll der Bochumer dort die Bedingungen für mittelfristige Hilfsprojekte in von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten erkunden.
Zwei Feuerwehrmänner aus Frankfurt am Main sind in Bada Aceh weiter im Rahmen eines THW-Teams tätig. Sie beteiligen sich an der Instandsetzung der Elektrik und Wasserversorgung des General Hospitals in der Stadt. Die deutschen Katastrophenschutzhelfer arbeiten dort eng mit der Bundeswehr, der US Navy und der australischen Armee zusammen.
Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) geht davon aus, dass mittelfristig weitere Feuerwehrkräfte mit speziellen Qualifikationen zur Ablösung deutscher Helfer in das Katastrophengebiet geschickt werden. „Dafür stehen ausreichend Feuerwehrleute zur Verfügung, die aus den Ländern bei Bedarf angefordert werden können“, sagt DFV-Vizepräsident Hartmut Ziebs.
ÖSTERREICH: Nach dem Tsunami in Asien hat das Wiener Außenministerium am Mittwoch ein 13. Todesopfer bestätigt. Zudem wurden 199 Österreicher in der Krisenregion noch gesucht. Am Vortag waren es noch 266 Personen gewesen.
Bei dem 13. Toten handelt es sich nach APA-Informationen um einen Tiroler. In Thailand und Sri Lanka wurden laut Außenministerium noch 136 Österreicher gesucht gegenüber 178 am Dienstag, berichtet der url=http://www.orf.at]ORF[/url].
