Lenker verbrannte im Wrack
Deutschfeistritz (Stmk): Am 3.11.2003, kurz vor 22:00 Uhr, kam es auf der A9 beim Knoten Deutschfeistritz in Fahrtrichtung Linz aus ungeklärter Ursache zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Der Lenker fuhr frontal bei der Abzweigung A9/S35 in einen Aufpralldämpfer. Das Unfallfahrzeug in dem der Lenker hilflos eingeklemmt war ging augenblicklich in Flammen auf.
Nachfolgende Verkehrsteilnehmer unternahmen sofort Löschversuche mit Handfeuerlöschern, welche leider erfolglos blieben.

Um 21:51 Uhr wurden seitens des Florian Graz/Umgebung die Feuerwehren Deutschfeistritz und Friesach/Wörth gemäß Alarmplan alarmiert. Die FF Deutschfeistritz rückte mit RLFA 2000, LKW und 15 Mann, die FF Friesach/Wörth mit RLFA 2000, MTF und 11 Mann zum Einsatzort aus. Bereits auf der Anfahrt wurde von den Einsatzkräften ein heller Feuerschein im Bereich des Knoten Deutschfeistritz wahrgenommen.
Beim Eintreffen am Einsatzort wurde die Brandbekämpfung mit Pulverlöscher, Bioversallöscher und HD-Rohr durch die Feuerwehren Deutschfeistritz und Friesach/Wörth aufgenommen. Nach Freigabe des Unfallwracks durch den Distriktsarzt Dr. Paul Lutfi und der Autobahngendarmerie Gleinalm wurde die Bergung der verkohlten Leiche von der FF Deutschfeistritz mittels hydraulischen Bergewerkzeug aus dem zerstörten Wrack durchgeführt.
Die beiden Feuerwehren konnten nach diversen Sicherungs- und Aufräumungsarbeiten um 00:45 Uhr in die Feuerwehrhäuser einrücken.
