Schwerstverletzter bei Gasexplosion
Linz (Oö): Seit dem Abend des 18. August ringen die Ärzte im Linzer Unfallkrankenhaus um das Leben eines Linzers, der in der Nacht bei einer Gasexplosion in seiner Urfahraner Wohnung schwer verletzt worden ist. Die Gastherme war explodiert.
Die Explosion war gewaltig – die Fenster der Zwei-Zimmer-Wohnung barsten. In Folge begannen die Räume zu brennen. Der Wohnungsinhaber konnte sich mit schweren Verletzungen noch ins Stiegenhaus retten, dann halfen ihm andere Hausbewohner auf die Straße. Fünf weitere Hausbewohner erlitten Rauchgasvergiftungen und einen Schock.
Über die Ursache der Gasexplosion kann zur Zeit nur spekuliert werden, so Albert Riedl, der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Linz: „Es könnte sein, dass an diesem Gaskonvektor hantiert wurde. Im Wohnzimmer der Wohnung haben wir Werkzeug verstreut gefunden. Eine der Ursachen könnten unsachgemäße Arbeiten an dem Gaskonvektor gewesen sein.“
Der Wohnungsinhaber hatte bei der Explosion schwere Verbrennungen erlitten, sagt Oberarzt Herbert Haller vom UKH Linz: „Wir haben den Patienten jetzt stabilisieren können. Wir gehen doch davon aus, dass das Verbrennungsausmaß über 70 Prozent beträgt.“ Für den Mann besteht akute Lebensgefahr. Das Ärzteteam im UKH wird noch tagelang um sein Leben kämpfen müssen.
