D: Verstopftes Ventil als Ursache für Explosion mit 10 verletzten Fw-Leuten

Rohlstorf (Deutschland): Nach der verheerenden Explosion eines Gasautos, bei dem 10 Feuerwehrleute verletzt worden sind, liegt jetzt das Dekra-Gutachten vor: Nach Angaben der Polizei gibt es weder Hinweise auf einen fehlerhaften Einbau des nachgerüsteten Gastanks noch auf Materialmängel.
Laut Gutachten und einem Bericht von LN-Online hatte eine Ablagerung im Überdruckventil, und zwar ein Kautschukteil des Schlauchs, dieses verschlossen. So konnte der Druckanstieg im Tank nicht ausgeglichen werden, es kam zum explosionsartigen Aufreißen, heißt es. Ob dieses Kautschuckteil durch den Aufprall mit etwa 80 km/h dorthin gelangte oder schon länger festsaß, könne aufgrund der massiven Zerstörung des Ford Focus nicht gesagt werden, so Polizeipressesprecherin Silke Westphal.

Laut Gutachten seien bei der Kollision Bremsflüssigkeit und Getriebeöl ausgetreten, das sich aufgrund der starken Deformation des Autos am heißen Motor entzündete. Hinweise auf eine Fremdbeteiligung liegen nicht vor. Ein Suizid wird ausgeschlossen. Der Unfall wird auf ein Reaktionsdefizit des Fahrers zurückgeführt. Er kam bei dem Unfall ums Leben. Bei der Explosion waren zudem zehn Feuerwehrmänner zum Teil schwer verletzt worden.
