Deutschland: Mehrere hundert Altreifen und zwei Schrottfahrzeuge ausgebrannt
Buxtehude (Deutschland): Am späten Abend des 19. April 2011 wurde der Polizei und der Feuerwehr gegen 20.10 Uhr ein Brand auf dem Gelände eines Buxtehuder Autohändlers im Melkerstieg gemeldet.
Aus bisher ungeklärter Ursache war dort ein Reifenstapel mit mehreren hundert Altreifen in Brand geraten und das Feuer griff auf einen Schuppen und zwei in der Nähe stehende Altfahrzeug über. Durch das schnelle Eingreifen beider Züge der Feuerwehr Buxtehude sowie der Ortswehr Neukloster, die mit ca. 90 Feuerwehrleuten anrückten, konnte ein Übergreifen des Brandes auf eine Lagerhalle eines angrenzenden schrottverarbeitenden Betriebes verhindert werden. Die Halle wurde nur leicht beschädigt.

Die Feuerwehrleute mussten mehrere hundert Meter Schlauchleitungen verlegen und unter schwerem Atemschutz Löschschaum einsetzen, um das Feuer löschen zu können. Mit einer Wärmebildkamera wurden dann die Reifenreste untersucht, um alle Brandnester entdecken und endgültig ablöschen zu können. Die brennenden Reifen hatten soviel Rauch verursacht, dass dieser über das Alte Land bis nach Stade zog und weithin zu sehen war.

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, der vorsorglich mit alarmierte Rettungswagen der DRK-Bereitschaft Buxtehude brauchte nicht eingesetzt werden. Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 10.000 Euro belaufen.

Tatortermittler der Polizeiinspektion Stade nahmen noch an der Brandstelle erste Ermittlungen auf, genaue Untersuchungen zur Brandursache werden in den nächsten Tagen von den Brandermittlern der Polizei vorgenommen.

