Deutschland: Bürgerinitiative macht mobil gegen Tetra-Funk
Hohenschambach (Deutschland): Die Technik soll den verschiedenen „Blaulicht-Organisationen“ eine schnellere Verbindung ermöglichen.
Das Thema „TETRA-Technik“ ist weiterhin ein heißes Eisen am Tangrintel. Die neu gegründete Bürgerinitiative „TETRA-Funk Hemau“ hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Bürger über diese Technik und die damit verbundenen Gefahren für die Gesundheit ausführlich zu informieren. TETRA-Masten sind von der Firma Telent bei Kochenthal und bei Haag geplant und sollen den „Blaulicht-Organisationen“ wie Polizei, Feuerwehr und Notarzt ein schnelles und sicheres Funknetz bieten.
Bei einem Informationsabend im Gasthof „Zur Post“ moderierte Dr. Ulrike Probst, direkt davon betroffene Anwohnerin und als aktive Notärztin im Landkreis unterwegs, durch die Veranstaltung. „Der Ausbau dieser veralteten, gesundheitsgefährdenden und unglaublich teuren TETRA-Technik ist verantwortungslos gegenüber Mensch, Tier und Natur“, vertrat seine Meinung der Referent Siegfried Zwerenz aus Tirschenreuth, Vorsitzender der „Bürgerwelle e. V.“, einem Dachverband der Bürger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog.
