USA: 11.000 Feuerwehrleute kämpfen gegen Waldbrände
Kalifornien (USA): Die Wald- und Buschbrände im Norden Kaliforniens haben sich gestern weiter ausgebreitet. Inzwischen muss die Feuerwehr über 1.000 separate Brände bekämpfen. Mehr als 11.000 Feuerwehrleute wurden aus 41 US-Staaten zusammengezogen. Sie arbeiten bis zur Erschöpfung, um den Feuern Einhalt zu gebieten.
Bisher wurden den Behörden zufolge etwa 1.040 Quadratkilometer Land ein Raub der Flammen. Das entspricht fast der Hälfte der Fläche Vorarlbergs. Etwa 900 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.
Lage könnte sich weiter zuspitzen
Gouverneur Arnold Schwarzenegger ersuchte Präsident George W. Bush indes um die Ausrufung eines nationalen Notstands. Dadurch können schnell und unbürokratisch mehr Hilfsgelder zur Verfügung gestellt werden. Die Feuer hätten ein Ausmaß erreicht, welches die Kapazitäten des Bundesstaats und der örtlichen Behörden übersteige, sagte Schwarzenegger gestern.
Die Behörden fürchteten, dass sich die Lage am Wochenende weiter zuspitzen könnte, weil die Meteorologen neue Gewitter angekündigt haben. Die meisten Brände wurden am vergangenen Wochenende von Blitzen verursacht. Die zahlreichen Brände haben zu einer starken Rauchentwicklung geführt. In der Bucht von San Francisco und im Central Valley wurde wegen der Luftverschmutzung Alarm ausgelöst.
