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Nö: Auto in Donau gestürzt, ein Toter

In Ennsdorf, an der niederösterreichisch-oberösterreichischen Grenze, ist in der Nacht ein Auto in die Donau gestürzt. Der 18-jährige Lenker ertrank, seine 15-jährige Freundin konnte sich retten.

Im Schock nach Hause gerannt
Das Auto stürzte in der Nähe des Ennshafens in die Donau. Das 15-Jährige Mädchen am Beifahrersitz konnte sich irgendwie aus dem Auto befreien und schwamm durch das 10 Grad kalte kalte Wasser ans Ufer.

In Panik und unter Schock lief die 15-Jährige nach Hause. Eine Stunde später fanden die Eltern die triefend nasse und unterkühlte Tochter. Sie war kaum imstande zu schildern, was passiert war.

Wrack erst in der Früh auffindbar
Die Eltern verständigten die Feuerwehr, die sofort alle verfügbaren Helfer mobilisierte. Die Suche war schwierig. Es war dunkel und im Nebel über der Donau fanden auch die Suchmannschaft im Boot das Auto nicht.

Erst gegen sieben Uhr früh war es hell genug, um Feuerwehrtaucher ins Wasser steigen zu lassen. Sie fanden das Auto schnell, sagt Philipp Gutlederer, Einsatzleiter des Bezirksfeuerwehrkommandos Amstetten.

Scheibe war eingeschlagen
„Die Taucher, die bis zum Auto vorgedrungen sind, haben gesehen, dass eine Scheibe eingeschlagen ist. Man weiss aber noch nicht, ob die Scheibe draußen oder erst im Wasser eingeschlagen wurde“

Bursch saß tot hinterm Steuer
Der 18-Jährige saß tot hinterm Steuer. Die Strömung hatte ihn nicht aus dem Wrack gespült. Er konnte sich nicht befreien.

Der Bursch aus dem Bezirk Amstetten hatte erst vor drei Monaten seinen Führerschein gemacht. Er war in der Dunkelheit auf dem Treppelweg von der Fahrbahn abgekommen.

ORF Niederösterreich

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