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Nö: 150 Feuerwehrmitglieder bekämpfen Wohnanlagen-Großbrand in Kematen a.d. Ybbs → 24 Wohnungen evakuiert

KEMATEN AN DER YBBS (NÖ): Gegen 13:45 Uhr brach am 6. August 2026 in einer Wohnhausanlage in Kematen an der Ybbs (Bezirk Amstetten) ein Feuer aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Dach.

Das Feuer breitete sich rasend schnell aus, Rauchwolken waren in der ganzen Region zu sehen. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit Atemschutz und setzte mehrere Hubsteiger ein. Insgesamt standen 150 Helfer von zwölf umliegenden Feuerwehren mit 30 Fahrzeugen im Einsatz.

Wegen der starken Rauchentwicklung mussten 24 Wohnungen evakuiert werden, die Bilder zeugen von schweren Schäden des Dachstuhls und des gesamten Gebäudes. Einsatzkräfte brachten etwa 60 Bewohner in Sicherheit. Eine Person wurde ins Krankenhaus transportiert, Atemschutztrupps konnten mehrere Tiere retten.

Das Rote Kreuz stand mit 17 Mitarbeitern und einem Kriseninterventionsteam bereit. Rund 40 Betroffene wurden zunächst in der Rot-Kreuz-Dienststelle erstversorgt und später in die örtliche Festhalle umquartiert. Mittlerweile heißt es, alle können bei Verwandten oder Freunden unterkommen. Auch die Gemeinde hat bereits Ersatzquartiere organisiert.

Mit 20.30 Uhr waren die Feuerwehren noch im Einsatz, sie gehen die Wohnungen durch. Außerdem sichern sie das Haus auch vor drohenden Unwettern, damit davon keine weiteren Schäden ausgehen, informiert das Bezirksfeuerwehrkommando, das vor Ort ist. DIe Bundesstraße wird noch mehrere Stunden gesperrt bleiben.

Besonders erschwerend war die Hitze, die speziell von den Atemschutztrupps viel abverlangt hat.

Bezirks-Feuerwehrkommando Amstetten

Meldung der Polizei

Bedienstete der Polizeiinspektion Kematen an der Ybbs wurden am 6. August 2026, gegen 13:45 Uhr, zu einem Wohnhausbrand im Ortsgebiet von Kematen an der Ybbs gerufen.Bei dem Brandobjekt handelt es sich um ein zweistöckiges Gebäude mit mehr als 20 Wohneinheiten. Über 40 Bewohnerinnen und Bewohner mussten evakuiert und in Notunterkünften untergebracht werden.

Gegen 19:40 Uhr konnte das Feuer durch ein Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehren unter Kontrolle gebracht werden.Im Rahmen der anschließenden Brandursachenermittlung durch den Bezirksbrandermittler konnte als wahrscheinlichste Ursache eine nicht zur Gänze ausgedämpfte Zigarette in einem Blumentopf auf einem Balkon erhoben werden. Durch den Brand entstand vermutlich ein Sachschaden im siebenstelligen Eurobereich.

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