Bayern: Vermeintlich gelöschtes Feuer entpuppt sich als Küchenbrand
München (D): Am Nachmittag des 22. Dezember 2014 meldete sich ein Mitarbeiter eines Ladens in der Schillerstraße bei der Integrierten Leitstelle München. Er teilte mit, dass es in einem Lagerraum des Ladens einen Brand gab, dieser aber vermeintlich gelöscht sei.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen nach den Beschreibungen des Angestellten zu dem Raum und fanden eine Küchenzeile in Brand vor. Noch während der Löschangriff eingeleitet wurde, meldeten sich Mitarbeiter eines benachbarten Hotels, dass es zu einer Verrauchung mehrerer Stockwerke gekommen sei. Daraufhin gingen mehrere Trupps die beaufschlagten Stockwerke ab und kontrollierten diese auf Personen die Hilfe benötigten. Da die Evakuierungspläne des Hotels gut umgesetzt wurden, kamen weder Hotelgäste noch Mitarbeiter zu Schaden. Mittels eines Hochleistungslüfters wurden die beaufschlagten Stockwerke im Weiteren entraucht. Im Laufe der Löscharbeiten meldete sich der Mitarbeiter, der im Vorfeld den Löschversuch unternahm mit leichten Beschwerden. Er wurde zur Abklärung in eine Münchner Klinik transportiert. Zur Ursache und dem Schaden kann derzeit keine Aussage getroffen werden. Hier müssen die Ermittlungen der Polizei abgewartet werden.
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