Bayern: Rauchentwicklung in Regionalzug in München
München (Bayern): Am Nachmittag des 10. Dezember 2014 ist es im Münchner Hauptbahnhof zu einer Rauchentwicklung an einem Regionalzug gekommen. Um 18:03 Uhr erreichte ein Notruf …
… die Integrierte Leitstelle. In dem Gespräch wurde dem Disponenten eine starke Rauchentwicklung an einem Regionalzug gemeldet. Daraufhin wurde ein Großaufgebot an Feuerwehreinsatzkräften zum Hauptbahnhof alarmiert. Als die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen waren bereits das betroffene Gleis, als auch das Nachbargleis durch Kräfte der Deutschen Bahn geräumt und abgesperrt. Mitarbeiter des Infopoints am Hauptbahnhof führten mit Feuerlöschern erste Löschmaßnahmen durch. Weil sich die Rauchentwicklung im Bereich des Fahrgestelles befand, wurde eine heißgelaufene Bremse als Ursache vermutet. Mit einer Wärmebildkamera konnte die Überhitzung der Bremsanlage in Absprache mit einem Techniker der Bahn bestätigt werden. Da der Schaffner und eine Zugbegleiterin über Reizungen der Atemwege klagten, wurde sie mit einem Rettungswagen der Feuerwehr in eine Klinik transportiert. Die anfängliche Rauchentwicklung in Teilen der Bahnhofshalle verflüchtigte sich durch die vorhandenen Luftbewegungen rasch von alleine. Der übrige Schienenverkehr konnte ohne Beeinträchtigungen fortgesetzt werden.
